Steuer-Prozess

Uli Hoeneß auch international in der Kritik

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Uli Hoeneß betritt den Gerichtssaal.

Berlin - Der Steuerfall Uli Hoeneß hat auch in der internationalen Presse großes Interesse ausgelöst.

Sogar der „San Francisco Chronicle“ widmete sich in der Dienstagausgabe in einem Beitrag „der Torheit des Bayern-München-Helden“. In Frankreich schrieb „Le Figaro“ nach den jüngsten Enthüllungen im Steuerfall des Bayern-Präsidenten von einem „Donnerschlag“. Hoeneß soll nach Angaben der Münchner Staatsanwaltschaft mindestens 27,2 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben.

Uli-Hoeneß-Prozess: Live-Ticker am Tag nach dem Urteil

„Hoeneß war auf dem Weg sich in eine Moralinstanz des Landes zu verwandeln (...) Aber das Leben hat viele Facetten. Hoeneß hatte nicht nur einen unstillbaren Durst nach Siegen. Er war auch habgierig“, kritisierte das spanische Blatt „El Pais“. Der italienische „Corriere dello Sport“ bezeichnete die neusten Zahlen als „Knalleffekt“. Die englische „Times“ kommentierte süffisant: „Für die Rivalen von Bayern München hat es auch etwas Beruhigendes: Manchmal haben auch Super-Clubs Probleme“.

Uli Hoeneß vor Gericht: Bilder vom zweiten Prozesstag

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dpa

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