Die Kernaussagen

Richter Heindl: So begründet er das Urteil

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Richter Rupert Heindl.

München - Uli Hoeneß ist am Donnerstag zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Hier lesen Sie die Kernaussagen in der Urteilsbegründung von Richter Rupert Heindl.

Die Kernaussagen von Richter Rupert Heindl in der Urteilsbegründung im Prozess gegen Uli Hoeneß. Das Landgericht München verurteilte den Präsidenten des FC Bayern München am Donnerstag zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten.

Uli-Hoeneß-Prozess: Live-Ticker am Tag nach dem Urteil

„Das bloße Berufen darauf, die Bank habe quasi alles alleine gemacht, nehmen wir Ihnen nicht ab. Sie waren getrieben von der Angst vor Entdeckung. Sie hatten viele Jahre Zeit, ihre Angelegenheiten in Ordnung zu bringen. Sie haben es nicht getan, sondern, wie sie selbst eingeräumt haben, auf Zeit gespielt. (...) Die Dimensionen waren Ihnen bekannt. Die Grundentscheidung haben Sie getroffen. (...) Wir kommen zu dem Ergebnis, dass nur mit den vorgelegten Unterlagen keine wirksame Selbstanzeige hätte erstattet werden können. Es ist keine missglückte Selbstanzeige, sondern eine unzureichende Selbstanzeige. (...) Dennoch haben wir natürlich ganz erheblich zu Ihren Gunsten das Geständnis gewertet. (...) Es wird manchmal vergessen, dass die Steuerhinterziehung ein Vorsatzdelikt ist. (...) Über Ihre Lebensleistung ist schon so viel gesagt worden - das möchte ich nicht wiederholen.“

dpa

Bilder: Uli Hoeneß in München vor Gericht

Uli Hoeneß
Der Fall Uli Hoeneß hat am Donnerstagmorgen zahlreiche Menschen angelockt. Sie wollten sich einen Platz im Gerichtssaal sichern. © dpa
Uli Hoeneß
Der Fall Uli Hoeneß hat am Donnerstagmorgen zahlreiche Menschen angelockt. Sie wollten sich einen Platz im Gerichtssaal sichern. © dpa
Uli Hoeneß
Der Fall Uli Hoeneß hat am Donnerstagmorgen zahlreiche Menschen angelockt. Sie wollten sich einen Platz im Gerichtssaal sichern. © dpa
Uli Hoeneß
Der Fall Uli Hoeneß hat am Donnerstagmorgen zahlreiche Menschen angelockt. Sie wollten sich einen Platz im Gerichtssaal sichern. © dpa
Uli Hoeneß
Der Fall Uli Hoeneß hat am Donnerstagmorgen zahlreiche Menschen angelockt. Sie wollten sich einen Platz im Gerichtssaal sichern. © dpa
Uli Hoeneß
Der Fall Uli Hoeneß hat am Donnerstagmorgen zahlreiche Menschen angelockt. Sie wollten sich einen Platz im Gerichtssaal sichern. © dpa
Uli Hoeneß
Der Fall Uli Hoeneß hat am Donnerstagmorgen zahlreiche Menschen angelockt. Sie wollten sich einen Platz im Gerichtssaal sichern. © dpa
Uli Hoeneß
Uli Hoeneß wurde am Donnerstag kurz vor 9 Uhr vorgefahren - wieder an seiner Seite: Frau Susi © dpa
Uli Hoeneß Prozess
Uli Hoeneß kommt mit seinen Anwälten in den Gerichtssaal. © dpa
Uli Hoeneß Prozess
Geduldig wartete er ab, bis die Fotografen ihre Bilder geknipst hatten. © AFP
Uli Hoeneß Prozess
Staatsanwalt Achim von Engel forderte in seinem Plädoyer 5 Jahre und 6 Monate Haft für Uli Hoeneß © dpa
Uli Hoeneß Prozess
Versteinerte Mienen bei Uli Hoeneß und seinem Anwalt Hanns W. Feigen © AFP
Andrea Titz
Gerichtssprecherin Andrea Titz stellt sich der Presse. Das Urteil gegen Uli Hoeneß wurde gefällt. Er soll 3 Jahre und 6 Monate ins Gefängnis. © AFP
Uli Hoeneß Prozess Fans
FC-Bayern-Fan Hias Hammerl. © Stefanie Wegele
Uli Hoeneß Prozess Fans
Florian Obermaier ist Gerechtigkeitsfanatiker und kein Bayern-Fan - er fodert aber dennoch: "Free Uli" - befreit Uli! Er stand ab 14 Uhr vor dem Justizpalast. © Stefanie Wegele
Nach der Urteilsverkündung machte sich Uli Hoeneß direkt auf den Weg nach Hause. © AFP
Während der Verkündung hatte er keine Regung gezeigt. © AFP

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