Was gab's zu besprechen?

Bericht: Hoeneß-Anwalt traf Prozess-Richter

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Bayern-Präsident Uli Hoeneß.

München - So ein Treffen kommt nicht alle Tage vor: Laut eines Medienberichts hat sich der Anwalt von Uli Hoeneß in der Steueraffäre mit dem Richter des Prozesses getroffen. Was gab's zu besprechen?

Am 10. März beginnt im Münchner Justizpalast der Prozess in der Steueraffäre um Bayern-Präsident Uli Hoeneß - und schon knapp zwei Monate vorher gibt es offenbar wichtige Dinge diesbezüglich zu besprechen. So berichtet die "Bild"-Zeitung von einem Treffen zwischen Hoeneß-Anwalt Hanns W. Feigen und dem Prozess-Richter Rupert Heindl.

Uli-Hoeneß-Prozess im Live-Ticker

Angeblich soll Feigen am Mittwochvormittag das Büro des Richters im Oberlandesgericht aufgesucht und dort etwa 20 Minuten verweilt haben. Was gab es denn Dringendes zu besprechen? Feigen knapp zu "Bild": "Wir haben uns über die Räumlichkeiten des Prozesses unterhalten."

Laut des Münchner Strafverteidigers ist ein Vier-Augen-Gespräch zwischen Anwalt und Richter in dieser Form eher ungewöhnlich. "Es gibt zwar Vorgespräche, aber in der Regel sind Richter, Anwalt und die Staatsanwaltschaft anwesend."

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wi

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