Strenger Jurist

Hoeneß trifft auf Richter mit besonderem Ruf

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Uli Hoeneß wird auf einen strengen Richter treffen.

München - Für Uli Hoeneß wird es ernst: Er kommt um einen Prozess wegen Steuerhinterziehung nicht herum. Die Kritik wird lauter. Und: Hoeneß trifft auf einen Richter, dem ein besonderer Ruf vorauseilt.

Richter Rupert Heindl, der Vorsitzende im Prozess gegen Hoeneß, ist kein unbeschriebenes Blatt. Der 47-Jährige gilt als strenger Jurist und stets hervorragend vorbereiteter Richter. Seit anderthalb Jahren sitzt er der Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht München II vor. Im Juni 2010 entschied diese Kammer, sich auf keinen Deal mehr einzulassen. Das heißt, Absprachen zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung wurden seitdem vor dieser Kammer nicht mehr getroffen.

In jedem Prozess muss daher eine Beweisaufnahme stattfinden. Die wird auch Uli Hoeneß ab dem 10. März kommenden Jahres über sich ergehen lassen müssen. In den vorgesehenen vier Prozesstagen wird er vermutlich viel von sich preisgeben müssen, um Richter Heindl zu überzeugen. Uli Hoeneß ist nicht der erste prominente Angeklagte, der vor ihm sitzt.

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