Anklage in sieben Punkten

Hoeneß-Anwalt will einen Freispruch

+
Bayern-Präsident Uli Hoeneß

München - Am 10. März beginnt vor dem Landgericht München der Prozess wegen Steuerhinterziehung gegen Uli Hoeneß. Sein Anwalt setzt offenbar auf einen Freispruch.  

Lesen Sie auch:

So sieht der Promi-Anwalt Hoeneß' Chancen

Nach Fall Hoeneß: Viermal so viele Steuer-Selbstanzeigen

Hoeneß: "Ich kann Matthias absolut verstehen"

So feiert Hoeneß seinen 62. Geburtstag

Wie die Bild berichtet, will Anwalt Hanns Feigen vor Gericht beweisen, dass die Selbstanzeige von Bayern-Präsident Uli Hoeneß korrekt war und so einen Freispruch erwirken. Nach dem Bericht ist Hoeneß in insgesamt sieben Fällen angeklagt. Die Staatsanwaltschaft sei in diesen Punkten zu dem Ergebnis gelangt, dass Hoeneß Einkommenssteuer hinterzogen habe. Andere Fälle sollen bereits verjährt sein.

Kann es für Hoeneß noch ein gutes Ende geben?

Kann es für Hoeneß noch ein gutes Ende geben? Fragen und Antworten zum Prozess

Doch wie wirkt sich das auf das Strafmaß für den Bayern-Präsidenten aus? Offenbar könnten die einzelnen Straftaten jeweils zur Bewährung ausgesetzt werden. Das hätte zur Folge, dass auch in der Summe eine Bewährungsstrafe herauskommen würde. Dabei werden die Person des Täters und die einzelnen Straftaten zusammenfassend gewürdigt. Und das ist kein Hoeneß-Bonus: Diese Regelung schreibt das Gesetz so vor. Für jedermann.

ole 

Auch interessant

Meistgelesen

Berufung zurückgezogen: Todesfahrer muss in Haft
Berufung zurückgezogen: Todesfahrer muss in Haft
Video & Bilder: Eisbär-Madl hat jetzt einen Namen
Video & Bilder: Eisbär-Madl hat jetzt einen Namen
Video: Das ergaben die Ermittlungen zum OEZ-Amoklauf
Video: Das ergaben die Ermittlungen zum OEZ-Amoklauf

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare