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Graffiti-Serie: Täter nach Dreivierteljahr ermittelt

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Großflächiger Schriftzug: Insgesamt 26 illegale Graffitis gehen auf das Konto der geschnappten Täter. © Polizei

München - Nach über einem Dreivierteljahr intensiver Ermittlungen konnte eine große Graffiti-Serie mit insgesamt 26 Taten aufgeklärt werden. Die Täter wurden von einer Videokamera gefilmt.

Der Polizei ist es gelungen, nach über einem Dreivierteljahr Graffiti-Sprayer zu ermitteln, auf deren Konto bereits 26 Straftaten gehen.

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Mit „7K“ signierten die Täter ihre "Werke". © Polizei.

Erstmals kam es im Frühjahr 2012 zu Graffiti-Schmierereien mit dem Text „7K“ und „ERASE“. In den folgenden Wochen wurdenimmer mehr Taten mit diesen beschriebenen Schriftzügen zur Anzeige gebracht. Wie die Polizei mitteilte, konnten am 24. Juli des vergangenen Jahres zwei Täter in einer Straßenbahn vom Münchner Hauptbahnhof zum Westfriedhof von einer Videokamera dabei gefilmt werden, wie sie in der Trambahn zwei „7K“-TAG's anbrachten.

Da bekannt war, wann die beiden tatverdächtigen Personen in die Straßenbahn ein- und auch wieder ausgestiegen waren, wurde beschlossen, dieErmittlungen auf ortsansässigen Schulen auszudehnen. Für die weiteren Ermittlungen wurden die zuständigen Jugendbeamten miteinbezogen. Durch Jugendbeamten der  Polizeiinspektion Moosach konnten die beiden Tatverdächtigen aus der Trambahn schließlich ermittelt werden.

Die Staatsanwaltschaft erließ Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen. In ihren Beschuldigtenvernehmungen legten sie umfangreiche Geständnisse ab. Bei der Auswertung der sichergestellten Gegenstände und

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© Polizei

anhand der Vernehmungen konnte noch einweiterer Haupttäter ermittelt werden. Auch dieser Täter legte ein umfangreiches Geständnis ab.

Insgesamt konnten 26 Taten mit den erwähnten Schriftzügen geklärt werden. Darunter ein Vergehen, bei dem der Innenraum eines U-Bahnwagens mit über 30 TAG's vollbeschmiert wurde.

Eine Lärmschutzwand wurde auf über acht Quadratmeter besprüht und in einem U-Bahnhof im Gleisbereich wurde ebenfalls ein fünf Quadratmeter großes „PIECE“ angebracht.

Es entstand ein Schaden von über 18.000 Euro.

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