Erneut Polizei-Ermittlungen bei Holzkirchen: S3 endet vorzeitig

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Stephanie Jacobs (38)

Die neue Umweltreferentin stellt sich vor

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Stephanie Jacobs (38) an ihrem neuen Arbeitsplatz im Rathaus.

München - Stephanie Jacobs (38) leitet seit Dienstag das Referat für Gesundheit und Umwelt – und ist der lebende Gegenbeweis dafür, dass Verwaltung grau und verstaubt sein muss.

Am Donnerstag stellte sich Jacobs der Presse vor. Sie ist 38, zweifache Mutter, blond und fröhlich – und 1,82 Meter hellwache Energie. Welche Verkehrspolitik schwebt der Nachfolgerin von Joachim Lorenz vor? Der wollte ja als Urgestein der Grünen am liebsten die Autos aus der Stadt verbannen. Jacobs ist überzeugt, dass es „keine Stadt ohne Autos“ geben wird, man aber die „Zukunftstechnologien befördern“ muss, sagt sie dem Münchner Merkur. Das klingt nach Großstadt-CSU, nach Bürgermeister Josef Schmids Lieblingsidee: Mobilitäts-Mix – E-Autos und Carsharing –, Radschnellwege und neue Tunnel.

Die bayerische Beamtin hat kein Parteibuch, gilt aber als CSU-nah. Knapp zehn Jahre lang hat sie zu Umweltfragen für christsoziale Politiker gearbeitet: als Referentin des damaligen Umwelt- und Gesundheitsministers Werner Schnappauf, dann für die schwarze Landtagsfraktion, zuletzt als Europareferats-Vize im Umweltministerium. Die Frage, in die CSU einzutreten, habe sich für sie nie gestellt, sagt sie.

Jacobs gilt als Fachfrau für Umwelt und Gesundheit. Ist ihr nicht mulmig, nun selbst Politik zu machen? „Oh doch“, lacht sie. Aber sie freue sich, und man müsse den Sprung wagen. Hobbys? Da klingt sie leicht verlegen: „Ich habe immer viel gearbeitet.“ Sie verbringe möglichst viel Zeit mit den Kindern und spiele gern Klavier. Langweilig wird’s ihr wohl nicht. Aber das wäre für sie auch das Schlimmste.

cu

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