Rote Ampel ignoriert - verheerende Folgen

München - Ein 42-Jähriger hat am Dienstag auf dem Innsbrucker Ring eine rote Ampel ignoriert. Die Folge war ein Unfall mit insgesamt fünf beteiligten Autos und vier Verletzten.

Der Mann fuhr am Dienstagvormittag gegen 10.30 Uhr mit seinem Passat auf dem Innsbrucker Ring in Richtung Hechtseestraße. Obwohl die Ampel an der Kreuzung rot zeigte, fuhr der 42-Jährige einfach geradeaus weiter. Just in dem Moment querte eine 38 Jahre alte Münchnerin mit ihrem Polo die Kreuzung von der Hechtseestraße kommend, da ihre Ampel grün war.

Sie rammte den Passat, der durch den Aufprall um 180 Grad gedreht wurde. Durch die Wucht des Zusammenstoßes schleuderte das Auto des 42-Jährigen anschließend über einen begrünten Fahrbahnteiler auf die gegenüberliegenden Fahrstreifen des Innsbrucker Rings und dort gegen einen Kleintransporter und einen dahinter stehenden BMW. Dieser Aufprall war so heftig, dass der Kleintransporter wiederum gegen einen neben ihm an der roten Ampel wartenden Daimler geschoben wurde.

Bei dem Unfall wurden sowohl der 42-Jährige und seine Ehefrau, die mit ihm im Wagen saß, als auch der 31 Jahre alte Fahrer des Kleintransporters und die 38 Jahre alte Polo-Fahrerin leicht verletzt.

An den Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von rund 31.000 Euro. Der Innsbrucker Ring war in Folge des Unfalls in nördlicher Fahrtrichtung für etwa zweieinhalb Stunden nur auf einem Fahrstreifen befahrbar. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen.

mm

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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