Zwei Verletzte und langer Stau

Mann setzt Limousine gegen Tunnelwand

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Mit seiner Limousine prallte ein Münchner gegen die Wand des Aubinger Tunnels.

München - Ein 62-Jähriger ist am Montag im Aubinger Tunnel gegen die Wand gekracht. Zwei Menschen verletzten sich. Es bildete sich ein langer Stau - und einige Wartende machten mit ihrer Ungeduld alles noch schlimmer.

Am Montagnachmittag hat ein Mann aus München im Aubinger Tunnel einen Unfall verursacht. Wie die Polizei mitteilt, fuhr er in Fahrtrichtung Salzburg durch den Tunnel, als er gegen 14.10 Uhr - wohl aus gesundheitlichen Gründen - die Kontrolle über seine Mercedes S-Klasse verlor.

Der Mercedes kam nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Tunnelwand und wurde quer über die Fahrbahn an die linke Tunnelwand geschleudert. Den Fahrer, der zunächst bewusslos war, brachte der zur Hilfe gerufene Rettungsdienst in eine Münchner Klinik. Im Wagen war außerdem ein Ehepaar. Der Mann blieb unverletzt, die Frau verletzte sich leicht. Den Sachschaden an der Limousine schätzt die Polizei auf 30.000 Euro.

Damit die Retttungskräfte die Insassen versorgen und den Pkw bergen konnten, war die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Salzburg rund 45 Minuten gesperrt. Auf der A 99 bildete sich ein erheblicher Rückstau.

Einige Pkw-Fahrer, die im Stau vor dem Tunnel standen, wollten nicht warten und wendeten - entgegen jeder Vorschrift - auf dem Beschleunigungsstreifen. Als bewusste "Geisterfahrer" fuhren sie auf dem Seitenstreifen in Richtung der Ausfahrt Germering-Nord zurück. So schwerten sie den ihnen entgegenkommenden Rettungsfahrzeugen den Zugang zur Unfallstelle und die schnelllstmögliche ärztliche Versorgung der Verletzten unnötig.

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