Nach Zusammenstoß auf Rosenheimer Straße

Unfallopfer beleidigt Polizeibeamte

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Ein Blick auf die Rosenheimer Straße.

München - Die Polizisten wollten ihm doch nur helfen! Doch ein 77-jähriges Unfallopfer wusste die Hilfsbereitschaft nicht zu schätzen - er beleidigte die Beamten.

War es der Schock nach dem Unfall? Einem angefahrenen 77-Jährigen ist am Dienstagabend gehörig das Mundwerk entgleist.

Beim Überqueren der Rosenheimer Straße war der Mann von einer 40-jährigen Münchnerin mit ihrem Mercedes angefahren worden. Sie hatte den Fußgänger, der außerhalb eines Fußgängerüberwegs die Straße überquerte, nicht rechtzeitig erkannt und stieß mit ihm zusammen.

Der 77-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt (Kopfplatzwunde). Der alarmierte Rettungsdienst versorgte die Wunde. Einen Transport ins Krankenhaus zur weiteren Wundversorgung lehnte er ab.

Beamte der Polizeiinspektion 21 (Au) wollten den Unfall aufnehmen. Damit war der 77-Jährige nicht einverstanden und er beleidigte die Beamten mit politisch und sittlich nicht korrekten Bezeichnungen. Er wurde wegen einer Beleidigung angezeigt.

Zur weiteren Bearbeitung des Unfalls und der Strafanzeige wurde der 77-Jährige zur Polizeiwache gebracht. Dort sah er ein, dass seine Kopfplatzwunde besser im Krankenhaus versorgt werden sollte. Die Beamten alarmierten den Rettungsdienst und der Münchner wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

mm

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