Ungeduldiger Urlauber blitzt vor Gericht ab

München - Das bei einem Münchner Unternehmen gebuchte Ferienhaus in Ligurien hat sich ein Urlauber aus Norddeutschland anders vorgesellt.

Als er nach zwölf Stunden Autofahrt sein Ziel gegen 16 Uhr erreichte, waren die Zimmer noch dreckig, die Matratzen waren nicht sauber. Zwar versprach der Reiseleiter, innerhalb von zwei Stunden alles in Ordnung zu bringen. Doch der Tourist war so sauer, dass er sofort wieder heimfuhr. Er verklagte den Veranstalter auf insgesamt 3.170 Euro. Doch damit blitzte er beim Münchner Amtsgericht ab: Die paar Stunden hätte er schon abwarten müssen! Das Urteil (191 C 30533/09) ist rechtskräftig.

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