Ungeklärte Morde in München

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Maria-Luise-Artmeier 25. Juni 1974: Einer der ältesten ungeklärten Münchner Mordfälle ist gleichzeitig einer der rätselhaftesten. Am 25. Juni 1974 rollt ein roter Ford Escort über die Schleißheimer Straße. Über dem Lenkrad lehnt die bewusstlose Maria-Luise Artmeier, aus ihrer linken Brust quillt Blut. Jede Hilfe für die 24-Jährige kommt zu spät.
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Was sich vorher abgespielt hat, bleibt mysteriös. Der Täter hinterließ am Tatort keine Spuren, auch das Tatmesser tauchte nie auf. Bekannt ist, dass die Obermenzingerin nach einem Essen mit Freunden an der Wertherstraße in ihr Auto stieg, wo ihr vermutlich der Mörder auflauerte. Trotz eines Stichs ins Herz fuhr Artmeier noch 200 Meter mit ihrem Wagen, bevor sie zusammenbrach.
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Michaela Eisch 17. Mai 1985: Es war der Tag, an dem die achtjährige Michaela (mit ihrer Mutter) zum ersten Mal alleine U-Bahn fahren durfte. Am Michaelibad stieg sie zu, kam jedoch nie am Hauptbahnhof an. Vier Wochen später wurde ihre Leiche in einem Gebüsch an der Braunauer Eisenbahnbrücke gefunden – missbraucht und mit einem Schal erdrosselt.
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Zeugen wollen Michaela nahe der Brücke in Begleitung eines blond gelockten Mannes gesehen haben. 26 Jahre nach dem Mord verfolgten die Fahnder 2011 eine neue DNA-Spur und luden 2700 Männer zur freiwilligen Speichelprobe. 250 gaben keine Probe ab. Ob der Täter darunter ist, ist ungewiss. Der Fall beschäftigt die Ermittler weiter.
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Karl Heinz Radmiller August 2011: Zwei Monate galt der 81-jährige Karl Heinz Radmiller als vermisst, bis die spärlich bekleidete Leiche des Rentners in einem Wald nahe der Bundesstraße 471 nördlich von Ismaning aufgefunden wurde. Im Bereich seines Oberkörpers fanden sich Anzeichen eines gewaltsamen Todes. Zudem fehlen bis heute sein Geldbeutel, Handy und Wohnungsschlüssel.
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Das Gebiet gilt als Treffpunkt für Homosexuelle, den laut Angaben von Angehörigen auch Radmiller häufig aufsuchte. Die Polizei geht davon aus, dass dies zum letzten Mal am 20. oder 21. August 2011 geschah. Der Fall war zwei Mal Thema bei „Aktenzeichen XY“, ohne dass entscheidende Hinweise eingingen.
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Kristin Harder Dezember 1991: „Ich gehe jetzt noch ins Schumann’s“: Mit diesen Worten verabschiedete sich Studentin Kristin Harder in der Nacht des 12. Dezembers 1991 im Nachtcafé von ihrer Begleitung. Danach verliert sich ihre Spur. Monate später fand man eine Hand und ein Bein von ihr – in so großem zeitlichen Abstand, dass die Ermittler glauben, der Täter habe die Leiche zerstückelt und eingefroren.
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Im Jahr 2003 geriet Wolfang S. ins Visier der Fahnder. Der Manager war der Begleiter von Harder im Nachtcafé und ist der letzte der Polizei bekannte Mann, der Harder lebend gesehen hat. Der Verdacht gegen S. ließ sich jedoch nicht erhärten. Wer die 28-Jährige ermordete, bleibt ein Rätsel.

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