Trainer fordert Fairness-Preis

Unglaublich: Münchner Fußballer verzichtet auf Elfer

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Sebastian Ametsbichler verzichtete freiwillig auf einen Elfer

TSV Sauerlach - Der Name Fairplay wird im Sport oft gefordert - doch die Realität sieht oft anders aus. Nicht so beim TSV Sauerlach. Dort verzichtete ein Spieler auf einen Elfmeter.

Sebastian Ametsbichler ist einer der Sportler, die es heute viel zu selten gibt. Bei ihm hat das Wort "Fairplay" noch eine Bedeutung. Der Kicker des TSV Sauerlach verzichtete am Wochenende freiwillig auf einen Elfmeter.

In einem insgesamt recht ausgeglichenen und fairen Derby war zunächst Brian Dwyer am Drücker, der die zweimalige Sauerlacher Führung erzielte (10., 27.).

Den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte Rainer Bauer (17.). Korbinian Spar glich zum 2:2-Pausenstand aus (33.). Nach dem 2:3 durch Bauer (51.) folgte ein bemerkenswerter Auftritt von Sebastian Ametsbichler, der nach einem Elfmeterpfiff dem Schiedsrichter gestand, er sei lediglich gestolpert und Sauerlach damit um das mögliche 3:3 brachte.

"Spieler hätte einen Fairness-Preis verdient“

Marco Schmidt vollendete den Brunnthaler Sieg mit dem 2:4. Fassungslos darüber war Herbert Schemmert nach Spielschluss, sagte aber: „Hut ab vor so viel Ehrlichkeit.“ Brunnthals Trainer Christoph Hackl war derselben Meinung: „Dieser Spieler hätte einen Fairness-Preis verdient.“

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