Spendenaktion für Menschen in Niger

Diese Kinder sind die Artisten der großen Unicef-Gala im Circus Krone

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Manege frei für die großen und kleinen Artisten der Unicef-Gala

Noch nie war die Wahl so schwer. Weit über 100 Kinder haben sich bei uns beworben, um bei der großen Kindergala zugunsten von Unicef im Circus Krone mitzumachen.

Videos, bemalte Tassen, tolle Bilder, Collagen und gebastelte Zirkusmanegen haben sich in den letzten Wochen in der tz-Redaktion gestapelt. „Wahnsinn, was sich die Kinder alles einfallen lassen“, so Circus- Krone-Chefin Jana Lacey-Krone begeistert. Manche haben sich bereits das fünfte Mal beworben, um Teil der coolsten Zirkusgala der Welt zu sein, manche haben schon selbst Preise eingeheimst oder Titel bei Meisterschaften gewonnen. Vielen, vielen Dank für jede einzelne Einsendung!

Nach tagelangem Kopfzerbrechen und intensiven Beratungen hat die Circus-Krone- Jury schließlich die Kinder ausgewählt, die ab dem Wochenende für die Gala am 20. Februar proben dürfen (die Vorstellung am 19. Februar fällt aus organisatorischen Gründen aus). Mit preisgekrönten Artisten aus der ganzen Welt geht’s in die Manege. Mit dabei sind auch wieder Kinder vom Lichtblick Hasenbergl, einer unserer Partner bei unserer großen Zirkusaktion. Mit den Schützlingen aus der Einrichtung für sozial schwache Kinder im Münchner Norden werden wir gemeinsam alles geben, um den notleidenden Kindern in Niger zu helfen (alles über unsere Spendenaktion siehe links).

Unsere Gastgeber Jana Lacey-Krone und Martin Lacey jr. genießen die Zeit mit den Unicef-Kindern immer besonders. „Da lebt unser Haus ganz anders. Dem kompletten Team macht es riesigen Spaß zu sehen, wie engagiert die Kinder dabei sind“, sagt Jana Lacey- Krone.

Bevor die Show steht, bei der 3000 kleine und große Zuschauer mitfiebern, muss jetzt erst mal richtig geackert werden.

Was sage ich denn...?

Charlotte (10) hat bei der Kindergala den Job, bei dem man am meisten nachdenken muss. Die Garchingerin moderiert gemeinsam mit tz-Chef Rudolf Bögel die Gala. Noch wird am Text gefeilt...

Über Kopf in die Luft

Es vergeht kein Tag, an dem Miriam (11) aus Ohlstadt nicht auf dem Kopf steht, entweder am Vertikaltuch oder am Trapez. Jetzt geht sie mit dem Duo Garcia und einer atemberaubenden Raketennummer in die Luft.

Tierisch schön

Maike und Jörg Probst haben ganz schön viel zu tun, um die tierischen Teilnehmer ihrer Bauernhofrevue im Zaum zu halten. Unterstützung bekommen sie nun von Antonia (9), der schon der Hahn auf dem Kopf tanzt, und Annemarie (9) aus München.

Familienbande

Das wird ein Feuerwerk werden! Die Geschwister Sonja und Florian (beide 12) aus Ottobrunn treten mit den Saly Brothers und ihren rhythmisch klackenden Bolas auf. Die Artisten aus Argentinien sind gerade beim Zirkusfestival in Monte Carlo mit zwei Sonderpreisen ausgezeichnet worden. Unsere Geschwister sind schon ganz gespannt, was sie mit den Salys erwartet.

Wer gewinnt?

Das wird was werden. Tina und Bonbon treten im Badminton gegen Luca (9, l.) und Leonhard (10) an. Beim nicht ganz ernsten Wettkampf im Badminton muss sich das dänisch-finnisch gemischte Clown- Doppel ganz schön anstrengen, denn die beiden Buben aus Planegg und Poing sind zwei echte Sportskanonen und haben schon jede Menge Training hinter sich.

Spitzentanz aus China

Aus dem chinesischen Pas des Deux von Changzhi Akrobatik wird jetzt ein tänzerisches Trio. Damit sich die chinesischen Artisten mit Felicia (9) aus München verständigen können, kommen extra eine Dolmetscherin und Zirkustrainer Dominik Jobst zur Hilfe.

Cool & sprunghaft 

Noch haben die fünf Trampolinspringer aus Ungarn und ihr Artistenkind Moritz (8) festen Boden unter den Füßen. Bald wird aus der Truppe High 5 allerdings ein Sextett. Moritz, der schon den sechsten Platz bei bayerischen Meisterschaften belegt hat, mittendrin.

Lachen erlaubt

Julia & Joakim sind die Original- Clowns im Februar-Programm. Mit Eren (11, 2.v.l.) und Vivien (11), die den Lichtblick Hasenbergl vertreten, haben die beiden jede Menge Spaß – und die Kids haben es faustdick hinter den Ohren. Die Mützen und das Arbeitsgerät haben sie den Profis schon mal abgeluchst.

Schnelle Bälle

Michael Ferreri schaffte allein im letzten Jahr drei Einträge ins Guinessbuch der Rekorde – niemand sonst jongliert so schnell so viele Bälle durch die Luft wie der Deutsch-Spanier. Jetzt zeigt der Tempo-Künstler dem Münchner Benedikt (12) seine ganz persönlichen Tricks im Umgang mit den Bällen.

Eigene Nummer

Es gibt nichts, was unsere Gastgeber Jana Lacey-Krone und Martin Lacey jr. nicht für die Unicef-Kids möglich machen würden. So choreografieren sie für Holly (11) aus München eine eigene Voltigiernummer mit Kentucky, einem der erfahrensten Pferde im Circus Krone.

Traum wird erfüllt

Christina (9) liebt Pferde. Und den Circus Krone. Der größte Traum der Münchnerin ist es seit Jahren, einmal gemeinsam mit Jana Lacey- Krone arbeiten zu dürfen. „Es gäbe nichts Schöneres für mich, als von Jana zu lernen“, so Christina. Jetzt wird Christinas Traum wahr. Gemeinsam mit der Zirkuschefin wird sie eine Pferdenummer einstudieren.

Ausgezeichnet

Emma (11, oben) und Maja (gerade 13 geworden) sind schon halbe Profis. Sie trainieren im Zirkusverein Circus Imago und haben mit ihrer einfallsreichen Strapatennummer über Mary Poppins den Nachwuchspreis Talents im Münchner Varieté- Theater GOP gewonnen.

Bilder: Das beschwerliche Leben der Kinder in Niger

Bilder: Das beschwerliche Leben der Kinder in Niger

Roufaida(1) ist krank und hat Fieber, ihre Mutter sucht Hilfe im Gesundheitszentrum. © Islaman Abdou/Unicef
Nahrhafte Erdnusspaste soll die unterernährten Kinder wieder aufpäppeln. © Islaman Abdou/Unicef
Alleine können die Kinder die Tütchen mit der wertvollen Nahrung nicht essen, ihre Mütter unterstützen sie. © Islaman Abdou/Unicef
tz-Redakteurin Dorit Caspary besucht das Krankenhaus für unterernährte Kinder.  © Islaman Abdou/Unicef
Das rote Maßband zeigt: Djamilou (16 Monate alt) ist stark unterernährt. © Islaman Abdou/Unicef
Die Wassereimer werden von Ochsen aus dem Brunnen gezogen, Wasser holen ist Aufgabe der Kinder. © Islaman Abdou/Unicef
Drei Geschwister holen mit einer umfunktionierten Plastikplane Wasser aus einem Brunnen. © Islaman Abdo u/Unicef
Armai (7) schleppt Wasserkanister. © Islaman Abdou/Unicef
Die Mädchen in Niger wollen zur Schule gehen. © Islaman Abdou/Unicef
Oft ist der Weg zur Schule viele Kilometer lang. Eltern haben Angst, dass ihren Kindern auf dem Weg etwas passiert und verbieten ihnen den Schulbesuch. © Islaman Abdou/Unicef
Claudia Graus, stellvertretende Vorsitzende von Unicef Deutschland, im Gespräch mit den Offiziellen des Bezirks. Sie will wissen, was die Kinder am nötigsten brauchen. © Islaman Abdou/Unicef
Sollte im Alter von knapp 15 Jahren heiraten: Loutana. Jetzt hilft sie ihrer Mutter im Haus. © Islaman Abdou/Unicef
Durch Krankheit hat Ramatou (12, 2.v.r.)  die Stimme verloren. Ihre Freundinnen haben für sie eine eigene Zeichensprache entwickelt. Sie wollen später mal Geld mit gestrickter Babykleidung verdienen. © Islaman Abdou/Unicef
Dort Caspary begleitet Gambo Mounia bei seinem Gang durchs Dorf. Er ist quasi der Hausarzt im Dorf, ist von Unicef als Gesundheitsarbeiter ausgebildet worden. © Islaman Abdou/Unicef
Sueba (24) hofft, dass ihr Mädchen überlebt. Sie hat bereits drei Kinder nach der Geburt verloren. © Islaman Abdou/Unicef
Frühchen auf der Intensiv-Station des Bezirkskrankenhauses in Maradi, das hauptsächlich von Unicef finanziert wird. © Islaman Abd ou/Unicef
Unicef-Vorstand Claudia Graus besucht eine Grundschule und lernt die ersten Wörter in der Landessprache. © Islaman Abdou/Unicef
Badaria (8) freut sich jeden Tag, dass sie in der Unicef-Schule lernen kann. © Islaman Abdou/Unicef
Claudia Berger (Unicef Deutschland) schaut sich den Unterricht in den Schulen an. © Islaman Abdou/Unicef
Unicef stattet die Kinder mit Schulmaterial und Rucksäcken aus. © Islaman Abdou/Unicef
Gemeinsames Spiel nach der Schule mit einem alten Reifen. © Islaman Abdou/Unicef
Aufklärung in einem Dorf. Die Familien hören aufmerksam zu, sie lernen, wie sich Krankheiten ausbreiten und wie man das verhindern kann. © Islaman Abdou/Unicef
Die Kinder lassen sich von Unicef-Vorstand Claudia Graus deutsche Fingerspiele zeigen. © Islaman Abdou/Unicef
Erdnussernte © Islaman Abdou/Unicef
Mütter mit ihren kranken Kindern warten auf eine Behandlung im Krankenhaus. © Islaman Abdou/Unicef
Alle Kinder werden gemessen und gewogen. © Islaman Abdou/Unicef
Das Maßband zeigt deutlich: Der Bub ist gefährlich unterernährt. © Islaman Abdou/Unicef
Die Waage im Gesundheitszentrum: ein Plastikeimer, in den die Kinder hineingesetzt werden. © Islaman Abdou/Unicef
Claudia Berger (Unicef Deutschland) inspiziert die Medikamente und Produkte, die in Niger im Einsatz sind. © Islaman Abdou/Unicef
Malariaprophylaxe ist besonders während und direkt nach der Regenzeit wichtig. © Islaman Abdou/Unicef
Bassirou (10) arbeitet anstatt in die Schule zu gehen. Er fertigt Lehmbriketts, die für den Hausbau verwendet werden. © Islaman Abdou/Unicef
Knochenarbeit: Bassirou (10) schleppt die Lehmziegel zu einer Eselkarre. © Islaman Abdou/Unicef
Nach katastrophalen Regenfällen haben viele Familien ihr Zuhause verloren. Vor allem die Bewohner in der Nähe des Flusses Niger hat es hart getroffen. © Claudia Berger/Unicef
Das war einmal ein Zuhause für 9 Personen. Die Flut hat alles zerstört. © Claudia Berger/Unicef
Zarah Gadu (Mitte) und ihre acht Kinder stehen nach der Flut vor dem Nichts. © Claudia Berger/Unicef
Viel Spaß haben die Kinder mit den tz-Ballons. Ein Spielzeug, dass die meisten noch nie gesehen haben. © Islaman Abdou/Unicef
Danke liebe tz-Leser, dass Ihr uns helft! © Islaman Abdou/Unicef

Wir helfen in Niger 

Mit Ihrer Spende – und sei sie auch noch so klein – unterstützen Sie die tz-Aktion Wir helfen in Niger. Gemeinsam mit Unicef und Ihnen, liebe Leser, möchten wir Mädchen und Buben im zweitärmsten Land der Welt eine Zukunft schenken. Die Kinder leiden unter Hunger, können oft nicht zur Schule gehen, haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, kämpfen gegen Krankheit oder einfach ums Überleben. Wir möchten vor Ort helfen. Indem wir gemeinsam mit Unicef ganz konkrete Projekte unterstützen – gegen Hunger und für neue Schulen. Noch ein Versprechen, das die tz und Unicef seit 28 Jahren halten: Jeder Cent, den Sie spenden, kommt bei den Kindern an. Alle Verwaltungskosten werden aus anderen Töpfen gedeckt.

Es gibt verschiedene Wege zu spenden:

Per Überweisung: Stichwort Niger Bei Spenden bis 100 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Quittung fürs Finanzamt. Bei größeren Beträgen bekommen Sie von Unicef automatisch eine Spendenbescheinigung zugeschickt. Bitte geben Sie im Feld Verwendungszweck unbedingt Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an. Empfänger ist Unicef

Per Online-Formular: Klicken Sie hier!  

Die Spendenkonten

Commerzbank IBAN: DE78 7008 00000326 900000 BIC: DRESDEFF700 

Stadtsparkasse München

IBAN: DE70 7015 00000000 263525 BIC: SSKMDEMM

Zum Schluss noch ein Versprechen, das die tz und Unicef seit 25 Jahren halten: Jeder Cent, den Sie spenden, kommt bei den Kindern an. Alle Verwaltungskosten werden aus anderen Töpfen gedeckt.

Für 10 Euro Nissan Qashqai gewinnen

Unter allen Spendern, die mindestens zehn Euro auf eines unserer Spendenkonten überweisen, verlosen wir einen Nissan Qashqai im Wert von 22 780 Euro – zur Verfügung gestellt von den Münchner Nissan-Händlern.  Bitte notieren Sie Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse auf der Überweisung, damit wir Sie im Gewinnfall benachrichtigen können. Der Gewinner wird nach Abschluss der Spendenaktion gezogen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Alle Informationen rund um die Spendenaktion finden Sie auf unserer Themenseite

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie noch Fragen? So erreichen Sie Unicef-Reporterin Dorit Caspary: Telefon 089/5306 512 und E-Mail dorit.caspary@tz.de.

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