Unkrautvernichtung mit fatalen Folgen

München -Eine Malerfirma wollte in Harlaching Efeu von der Außenwand eines Doppelhauses beseitigen. Doch die Arbeiten liefen anders als gedacht:

Denn die Handwerker wollten die Pflanzenreste an der Wand mit einem Gasbrenner wegbrennen. Was sie jedoch nicht bemerkten, war der Umstand, dass sich das Dehnfugenmaterial zwischen den beiden Haushälften entzündet hatte. Das war am Samstagnachmittag, aber erst am Sonntagnachmittag fiel einem der Hausbesitzer auf, dass aus der Fuge Rauch aufstieg.

Die alarmierte Feuerwehr lokalisierte die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera. Anschließend bohrten die Einsatzkräfte mehrere Löcher in die Dehnfuge und brachte mit einer Löschlanze ein Wasser-Schaumgemisch ein. Das verbrannte bzw. verkohlte Isoliermaterial wurde mit Haken aus Fuge gekratzt. Nach gut zweistündiger Arbeit konnte Entwarnung gegeben werden, der betroffene Bereich war abgelöscht und eine weitere Ausbreitung konnte ausgeschlossen werden.

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