Von Lkw begraben: Er hat nur ein paar Prellungen

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Ein Mann wurde unter seinem 3,5 Tonner eingeklemmt.

München - Ein 25-jähriger Arbeiter wurde am Donnerstag in Der Früh bei einem Betriebsunfall in München unter seinem 3,5-Tonner eingequetscht. Die Feuerwehr rückte an. Was passiert ist und wie es dem Mann geht:

Begraben unter einem Berg aus Stahl, durchgeschüttelt vom Adrenalin der nackten Panik: Der Arbeiter, der unter einen tonnenschweren Laster geraten war, sah buchstäblich dem Tod ins Auge. Wenn der Koloss nur ein Stückerl weiter gerutscht wäre – der 25-Jährige hätte keine Chance gehabt. Das Bangen dauerte eine geschlagene halbe Stunde, dann hatten die Profis der Feuerwehr den Mann aus seinem Gefängnis befreit. Am Ende trug er nur ein paar Schrammen davon. Der Mann belud gegen 7.50 Uhr in der Planegger Straße gerade seinen Laster, als dieser trotz Abstützung plötzlich losrollte. Um den Wagen zu bremsen, versuchte der Arbeiter noch, die Handbremse zu ziehen. Dabei stolperte er und wurde mit dem rechten Oberschenkel zwischen einem Stein und der ausgefahrenen Hydraulikstütze eingequetscht. Sein linker Arm und ein Teil des Oberkörpers steckten unter dem Vorderreifen.

Die Feuerwehr München rückte mit 23 Mann und sieben Fahrzeugen an. Um den Mann zunächst zu entlasten, schoben die Feuerwehrler einen Holzunterbau unter den Lkw. Anschließend pumpten die Männer mit Druckluft zwei Hebekissen unter dem Laster auf – so konnten sie den 25-Jährigen befreien.

Der Arbeiter kam mit Quetschungen und Prellungen glimpflich davon. Zur Sicherheit wurde er im Pasinger Krankenhaus versorgt. „Der Mann hat großes Glück gehabt – das hätte auch tödlich ausgehen können“, erklärt Christian Kaiser von der Branddirektion München.

cs

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