Unter Medikamenten: Rentner löst Kettenreaktion aus

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Ein Rentner hat am Dienstagvormittag mit seinem Landcruiser eine Kettenreaktion ausgelöst.

München - Eine wahre Kettenreaktion hat ein 70-Jähriger Münchner am Dienstag mit seinem Auto ausgelöst: Zwei Männer wurden verletzt, an ingesamt vier Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Am Dienstagvormittag fuhr ein 70-jähriger Rentner gegen 9 Uhr mit seinem Toyota Landcruiser die Geiselgasteigstraße stadtauswärts. Bei stockendem Verkehr prallte er auf Höhe der Hausnummer 90 auf das vor ihm fahrende Mofa Piaggio eines 26-jährigen deutschen Angestellten.

Der Zweiradfahrer konnte noch rechtzeitig abspringen, bevor sein Mofa auf den vorausfahrenden Fiat Panda (am Steuer saß ein 26-Jähriger) geschoben wurde. Dieser Aufprall war so heftig, dass der Fiat noch auf einen Opel geschoben wurde. Der 42-jährige Opelfahrer und der Lenker des Fiat Panda wurden durch den Unfall verletzt.

Sie erlitten Prellungen und wurden mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

An allen vier Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Der Gesamtschaden wird auf etwa 16.000 Euro geschätzt. Am Mofa entstand Totalschaden.

Der Unfallverursacher stand krankheitsbedingt sichtlich unter Medikamenteneinfluss. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und ihm die Weiterfahrt untersagt.

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