Beschwerden aufgegriffen

Zoff um Grünwalder Stadion geht in die nächste Runde - ekliges Verhalten nervt Anwohner

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Wie geht es mit dem Grünwalder Stadion weiter?

Wie geht es weiter mit dem Grünwalder Stadion? Anwohner beschweren sich über den Trommel-Lärm und Wildbiesler. Noch vor dem Sommer soll entschieden werden, ob ein Ausbau möglich ist.

München - Der Bezirksausschuss (BA) Untergiesing-Harlaching hat Beschwerden von Anwohnern aufgegriffen und während seiner jüngsten Sitzung konkrete Anträge an die Stadt gerichtet. Unter anderem sollen die Lautsprecher des Stadions neu justiert werden. Außerdem ist manchem Anwohner das Trommeln bei den Heimspielen des TSV 1860 zu laut. Der BA fordert, dass mithilfe eines Schallschutzgutachtens geklärt werden soll, wie hoch die Lärmbelästigung am Grünwalder Stadion wirklich ist.

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Vor der Sommerpause fällt die Entscheidung, wie es weiter geht

Bekanntlich lässt die Stadt gerade in einer Machbarkeitsstudie ausloten, wie viele Zuschauer in der Kultstätte auf Giesings Höhen möglich sind und mit welchen Kosten ein Ausbau verbunden wäre. Das Frankfurter Büro Albert Speer und Partner untersucht eine Erweiterung auf ein Fassungsvermögen von 18.600, 25.000 oder 30 000 Fans. Derzeit sind 15.000 Zuschauer zugelassen.

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Auch Verkehrs- und Lärmfragen spielen in der Studie eine Rolle. Ergebnisse sollen in drei Monaten vorliegen. Noch vor der Sommerpause soll der Stadtrat entscheiden, wie es mit dem Ausbau des Grünwalder Stadions weitergeht.

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Portable Toiletten als Lösung?

Mit den Ergebnissen eines unlängst veranstalteten Runden Tisches waren indes weder BA noch Anwohner zufrieden. Das Problem wildbieselnder Fans erregt weiterhin die Gemüter. Die Lokalpolitiker setzen sich nun dafür ein, dass rund ums Stadion Dixi-Toiletten aufgestellt werden. Auch die Verkehrssituation bei Löwen-Heimspielen ist Anwohnern ein Dorn im Auge. 

Zufahrtsausweise für die Anwohner sollen das Problem entschärfen. Dass zuletzt Fan-Busse nicht mehr nur am Candidberg geparkt hätten, sondern auch am Wettersteinplatz, sei nicht zu akzeptieren. Die Polizei hatte unterdessen kürzlich erklärt, die Anreise der Fans funktioniere problemlos. Die meisten Anhänger würden mit U-Bahn, Bus und Tram kommen, nur wenige mit dem Auto.

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AH

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