Heimat des TSV 1860 im Blickpunkt

Zweite Liga im Grünwalder? Stadtrat fordert von OB Reiter Antworten über möglichen Ausbau

Das Grünwalder Stadion auf Giesings Höhen ist die Heimat des TSV 1860.
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Das Grünwalder Stadion auf Giesings Höhen ist die Heimat des TSV 1860.

Das Grünwalder Stadion ist für die 2. Bundesliga nicht zugelassen, der TSV 1860 würde am liebsten bleiben. Aus dem Stadtrat gibt es jetzt konkrete Fragen.

München - 24 Liga-Heimspiele hat der TSV 1860 seit seiner Rückkehr ins Grünwalder Stadion bestritten, davon waren 21 ausverkauft bei einer Stadionauslastung von sage und schreibe 95,9 Prozent. Kein Wunder, dass die Löwen es begrüßen würden, wenn in absehbarer Zeit mehr als die aktuell 15.000 Fans in das Stadion dürften.

Zuletzt hatte sich Präsident Robert Reisinger mit Vertretern der Stadt und Architekten zu einem Informationsgespräch über weitere Umbaumaßnahmen auf Giesings Höhen getroffen. Die Idee: Zusätzliche VIP-Plätze auf der Gegentribüne und eine Videowand in der Ostkurve. Im Raum steht seit längerem eine Aufstockung der Kapazität auf 18.600 Plätze. Rein baulich ist davon auszugehen, dass derzeit rund 20.000 Anhänger ins Stadion könnten.

Stadtrat mit Fragenkatalog bezüglich Grünwalder Stadion an OB Reiter

Jetzt will Andre Wächter, Mitglied der Liberal-Konservativen Reformer (LKR) im Münchner Stadtrat, es genau wissen. „Es ist offensichtlich, dass die Vertreter des TSV 1860 ihre 1. Mannschaft auch in der zweiten Liga gerne im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße spielen lassen möchten“, schreibt er in einer Anfrage an Oberbürgermeister Dieter Reiter und stellte in diesem Zusammenhang insgesamt acht wichtige Fragen:

  1. Wie bewertet die Münchner Polizei eine Fussball-Zweitliganutzung des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße aus Sicherheitsaspekten?
  2. Wie steht der Bezirksausschuss Untergiesing-Harlaching mehrheitlich zu einer möglichen Fußball-Zweitliganutzung des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße?
  3. Waren Vertreter der Stadt München oder Mitglieder des Stadtrates beim Treffen des Präsidenten des TSV 1860 mit dem Architekten anwesend oder eingebunden oder hat es zu einem möglichen weiteren Ausbau schon Gespräche der Verwaltung mit Vertretern des TSV 1860 gegeben?
  4. Ist der Ausbau auf eine Kapazität von 15.000 Zuschauern inzwischen abgeschlossen und was hat dieser Ausbau schlussendlich gekostet, bzw. was wird er voraussichtlich kosten?
  5. Was würde der Stadt München überschlägig ein weiterer Ausbau des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße auf eine Kapazität von 18.600 Zuschauer, bzw. auf 20.000 Zuschauer kosten?
  6. Mit der Fertigstellung des FC Bayern Campus im Münchner Nordens in 2017 spielen die Jugend- und Frauenmannschaften des FC Bayern nicht mehr im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße. Welche Fußballmannschaften nutzen noch dieses Stadion und wie ist die Auslastung?
  7. Lehnt die Lokalbaukommission den Ausbau auf eine Kapazität von 18.500 Zuschauer weiter ab?
  8. Entspricht das Olympiastadion München den Anforderungen der DFL für eine Zweitligaspielstätte?

Tradition, Kult, Moderne: Impressionen aus Münchens Stadien 

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Die Welt- und Sportstadt München kann gleich mit mehreren Stadien aufwarten: Von traditionsreichen Kampfbahnen bis hin zur modernen Arena. Ein Streifzug durch Münchens Sportstadien. © 
Das traditionsreichste ist wohl das Grünwalder Stadion auf Giesings Höhen. Hier gewann der TSV 1860 im Jahr 1966 seine einzige deutsche Meisterschaft.
Das traditionsreichste ist wohl das Grünwalder Stadion auf Giesings Höhen. Hier gewann der TSV 1860 im Jahr 1966 seine einzige deutsche Meisterschaft. © Marcus Schlaf
Im Volksgargon hat es viele Namen: 60er Stadion, Hermann-Gerland-Kampfbahn, Grünwalder - aber der offizielle Name lautet "Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße".
Im Volksgargon hat es viele Namen: 60er Stadion, Hermann-Gerland-Kampfbahn, Grünwalder - aber der offizielle Name lautet "Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße". © Klaus Haag
Bis 1995 spielte der TSV 1860 in seiner Heimat. Zur Saison 2004/2005 kehrten die Löwen nochmals für ein Jahr zurück. Bis zu 21.272 Zuschauer konnten die Blauen hier anfeuern.
Bis 1995 spielte der TSV 1860 in seiner Heimat. Zur Saison 2004/2005 kehrten die Löwen nochmals für ein Jahr zurück. Bis zu 21.272 Zuschauer konnten die Blauen hier anfeuern. © Marcus Schlaf
Besten Blick auf das Geschehen auf dem Platz haben die Anwohner an der Grünwalder Straße.
Besten Blick auf das Geschehen auf dem Platz haben die Anwohner an der Grünwalder Straße. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Nachdem die Kapazität zwischenzeitlich auf 10.240 gesunken und die Zulassung für die 3. Liga durch den DFB in Gefahr geraten war, baute die Stadt das Stadion in der Saison 2012/2013 um. Die Ostkurve, sowie Teile der Südtribüne wurden komplett abgerissen und neu gebaut.
Nachdem die Kapazität zwischenzeitlich auf 10.240 gesunken und die Zulassung für die 3. Liga durch den DFB in Gefahr geraten war, baute die Stadt das Stadion in der Saison 2012/2013 um. Die Ostkurve, sowie Teile der Südtribüne wurden komplett abgerissen und neu gebaut. © Klaus Haag
Auch die Gegentribüne, besonders unter den Löwen-Fans besser als Stehhalle bekannt, erhielt neue Sitzschalen. Zudem wurde die Bänke der sogenannten Vortribüne entfernt und die Zäune erneuert.
Auch die Gegentribüne, besonders unter den Löwen-Fans besser als Stehhalle bekannt, erhielt neue Sitzschalen. Zudem wurde die Bänke der sogenannten Vortribüne entfernt und die Zäune erneuert. © Klaus Haag
Die Hauptribüne erhielt einen neuen Innenbau sowie ebenfalls neue Sitze. Außerdem erhielt das Stadion eine Rasenheizung, das Grün wurde bis in die Westkurve verlegt (zuvor war dort nur Asche als Belag) und es wurde eine neue Flutlichtanlage installiert.
Die Hauptribüne erhielt einen neuen Innenbau sowie ebenfalls neue Sitze. Außerdem erhielt das Stadion eine Rasenheizung, das Grün wurde bis in die Westkurve verlegt (zuvor war dort nur Asche als Belag) und es wurde eine neue Flutlichtanlage installiert. © Klaus Haag
Ab der Spielzeit 2013/2014 treten hier wieder die zweiten Mannschaften von 1860 und Bayern an. Zur Spielzeit 2017/18 kehrten die Löwen-Profis zurück auf Giesings Höhen. 15.000 Zuschauer können deren Spiele verfolgen.
Ab der Spielzeit 2013/2014 treten hier wieder die zweiten Mannschaften von 1860 und Bayern an. Zur Spielzeit 2017/18 kehrten die Löwen-Profis zurück auf Giesings Höhen. 15.000 Zuschauer können deren Spiele verfolgen. © Klaus Haag
Als München 1966 den Zuschlag für die Olympischen Spiele 1972 erhielt, musste ein neues Stadion her.
Als München 1966 den Zuschlag für die Olympischen Spiele 1972 erhielt, musste ein neues Stadion her. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Das Olympiastadion und der Olympiapark wurden auf dem Oberwiesenfeld im Norden Münchens errichtet. Es ist weltberühmt für seine Zeltdachkonstruktion, die sich auch über die Halle und die Schwimmhalle erstreckt.
Das Olympiastadion und der Olympiapark wurden auf dem Oberwiesenfeld im Norden Münchens errichtet. Es ist weltberühmt für seine Zeltdachkonstruktion, die sich auch über die Halle und die Schwimmhalle erstreckt. © picture-alliance / dpa
Anfangs bot das Stadion Platz für 80.000 Zuschauer. Die Kapazität wurde aus Sicherheitsgründen kontinuierlich nach unten geschraubt.
Anfangs bot das Stadion Platz für 80.000 Zuschauer. Die Kapazität wurde aus Sicherheitsgründen kontinuierlich nach unten geschraubt. © picture-alliance / dpa
Fans auf dem Olympiaturm
Auch die Umwandlung von Steh- in Sitzplatzbereiche sorgte dafür, das heute "nur" noch 69.000 Zuschauer das Olympiastadion füllen können. Foto: Finale der Champions League 1997 zwischen Juventus und Dortmund. © picture-alliance / dpa
Während der TSV 1860 im geliebten Grünwalder Stadion blieb und nur vereinzelt seine Spiele in der neuen Arena austrug, zog der FC Bayern komplett in den Olympiapark. Die Löwen taten dies erst 1995 nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga.
Während der TSV 1860 im geliebten Grünwalder Stadion blieb und nur vereinzelt seine Spiele in der neuen Arena austrug, zog der FC Bayern komplett in den Olympiapark. Die Löwen taten dies erst 1995 nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga. © picture-alliance/ dpa/dpaweb
Als die Fußball-WM 2006 nach Deutschland vergeben wurde, war klar: München braucht ein neues Stadion. Zuerst sollte das Olympiastadion umgebaut werden, doch dieser Plan wurde gestoppt. Dieser hätte eine Überdachung der Gegengerade, den Wegfall der Laufbahn und den Einbau eines zweiten Ranges vorgesehen.
Als die Fußball-WM 2006 nach Deutschland vergeben wurde, war klar: München braucht ein neues Stadion. Zuerst sollte das Olympiastadion umgebaut werden, doch dieser Plan wurde gestoppt. Dieser hätte eine Überdachung der Gegengerade, den Wegfall der Laufbahn und den Einbau eines zweiten Ranges vorgesehen. © picture-alliance / dpa
Stattdessen wurde per Bürgerentscheid der Bau eines neuen Stadions im Münchner Norden beschlossen. Innerhalb von nur drei Jahren (2002-2005) wurde die Arena errichtet.
Stattdessen wurde per Bürgerentscheid der Bau eines neuen Stadions im Münchner Norden beschlossen. Innerhalb von nur drei Jahren (2002-2005) wurde die Arena errichtet. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Durchsuchungen bei FC Bayern und 1860 München
Charakteristisch ist ihr Aussehen. Die Hülle aus Kunststoff konnte zunächst nur in rot, blau und weiß beleuchtet werden, seit Sommer 2015 sind 16 Millionen Farben möglich.  © picture-alliance / dpa/dpaweb
Durchsuchungen bei FC Bayern und 1860 München
Der Versicherungskonzern Allianz sicherte sich die Namensrechte an der neuen-Fußball-Arena. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Die Löwen spielten nach dem Abstieg 2004 nur noch fünfmal im Olympiapark, das letzte Mal beim 0:0 gegen Köln am 3. Mai 2005.
Die Löwen spielten nach dem Abstieg 2004 nur noch fünfmal im Olympiapark, das letzte Mal beim 0:0 gegen Köln am 3. Mai 2005. © MIS
Der FC Bayern verabschiedete sich am 14. Mai 2005 mit dem letzten Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg. Die Roten siegten 6:3.
Der FC Bayern verabschiedete sich am 14.  Mai 2005 mit dem letzten Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg. Die Roten siegten 6:3. © picture-alliance/ dpa/dpaweb
33 Jahre feierte der FC Bayern seine Titel unter dem Zeltdach, nun ging es ins Schlauchbott nach Fröttmaning.
33 Jahre feierte der FC Bayern seine Titel unter dem Zeltdach, nun ging es ins Schlauchbott nach Fröttmaning. © picture-alliance/ dpa/dpaweb
Doch die Sonne ging nicht komplett unter für das Olympiastadion. Andere Ereignisse fanden Einzug unter das Zeltdach.
Doch die Sonne ging nicht komplett unter für das Olympiastadion. Andere Ereignisse fanden Einzug unter das Zeltdach. © picture-alliance / dpa
Das Olympiastadion ist seither Schauplatz von Open Air Konzerten (hier Robbie Williams), Messen, Public-Viewings (Fußball-WM oder -EM) und vielen anderen Großveranstaltungen.
Das Olympiastadion ist seither Schauplatz von Open Air Konzerten (hier Robbie Williams), Messen, Public-Viewings (Fußball-WM oder -EM) und vielen anderen Großveranstaltungen. © picture-alliance/ dpa
Tosende Eröffnungsfeier in der Allianz Arena. Mit insgesamt drei Eröffnungsspielen wurde der 280 Millionen Euro teure neue Fußball-Tempel im Sommer 2005 eröffnet. Zuerst spielte 1860 gegen Nürnberg (3:2) ...
Tosende Eröffnungsfeier in der Allianz Arena. Mit insgesamt drei Eröffnungsspielen wurde der 280 Millionen Euro teure neue Fußball-Tempel im Sommer 2005 eröffnet. Zuerst spielte 1860 gegen Nürnberg (3:2) ... © picture alliance / dpa
... dann die Bayern gegen die deutsche Nationalmannschaft (4:2) und schließlich kam es zum Derby zwischen FCB und 1860 (0:1).
... dann die Bayern gegen die deutsche Nationalmannschaft (4:2) und schließlich kam es zum Derby zwischen FCB und 1860 (0:1). © picture-alliance/ dpa/dpaweb
75.000 Plätze hat die Arena mittlerweile - und damit 9000 mehr als beider Eröffnung 2005. Zu internationalen Spielen stehen durch die Umwandlung der Steh- in Sitzplätze 70.000 Plätze zu Verfügung.
75.000 Plätze hat die Arena mittlerweile - und damit 9000 mehr als beider Eröffnung 2005. Zu internationalen Spielen stehen durch die Umwandlung der Steh- in Sitzplätze 70.000 Plätze zu Verfügung. © MIS
Seither feiern die Bayern in Fröttmaning ihre Siege und Titel, während die Löwen hier noch immer zweite Liga spielen und (bislang) vergeblich um den Wiederaufstieg kämpfen.
Seither feiern die Bayern in Fröttmaning ihre Siege und Titel, während die Löwen hier 2017 aus der 2- Liga abstiegen und sich aus Fröttmaning verabschiedeten. © MIS
2012 fand das Endspiel der UEFA Champions League in der Arena statt, der FC Bayern traf auf den FC Chelsea aus London. Das „Finale dahoam“ gewannen die Engländer 5:4 nach Elfmeterschießen.
2012 fand das Endspiel der UEFA Champions League in der Arena statt, der FC Bayern traf auf den FC Chelsea aus London. Das „Finale dahoam“ gewannen die Engländer 5:4 nach Elfmeterschießen. © MIS
Münchens viertgrößtes Sportstadion befindet sich im Stadtteil Gern: Das Dantestadion, oder offiziell "Städtisches Stadion an der Dantestraße".
Münchens viertgrößtes Sportstadion befindet sich im Stadtteil Gern: Das Dantestadion, oder offiziell "Städtisches Stadion an der Dantestraße". © Marcus Schlaf
Das Dante, wie es oft nur genannt wird, verfügte früher über 32.000 Plätze, wovon heute noch 12.000 erhalten sind.
Das Dante, wie es oft nur genannt wird, verfügte früher über 32.000 Plätze, wovon heute noch 12.000 erhalten sind. © Klaus Haag
Eine Besonderheit des Stadions ist die trapezförmige und daher einmalige Tribüne, in der sich auch eine Turnhalle und Waschräume befinden. Außerdem existieren eine 400-m-Tartanbahn und eine elektronische Anzeigetafel.
Eine Besonderheit des Stadions ist die trapezförmige und daher einmalige Tribüne, in der sich auch eine Turnhalle und Waschräume befinden. Außerdem existieren eine 400-m-Tartanbahn und eine elektronische Anzeigetafel. © Marcus Schlaf
Dantestadion München
Das Dante war zur NS-Zeit für Aufmärsche geplant. Für die Marschkolonnen wurde damals die Gegengerade durchbrochen. © Klaus Haag
Das Dantestadion ist Heimat des American Football-Teams der Munich Cowboys. Außerdem trugen hier der FC Wacker München (1963-72), die Frauenmannschaft des FC Bayern sowie der Türk SV 1975 München, der unter seinen früheren Namen SV Türk Gücü München in der Bayernliga spielte, hier seine Heimspiele aus (jeweils bis 2006).
Das Dantestadion ist Heimat des American Football-Teams der Munich Cowboys. Außerdem trugen hier der FC Wacker München (1963-72), die Frauenmannschaft des FC Bayern sowie der Türk SV 1975 München, der unter seinen früheren Namen SV Türk Gücü München in der Bayernliga spielte, hier seine Heimspiele aus (jeweils bis 2006). © Marcus Schlaf
Mittlerweile halb abgerissen ist das Olympia-Reitstadion in Riem. Heute exisitieren nur noch die unüberdachten Tribünen, die ein Halbrund um das Reitfeld bilden.
Mittlerweile halb abgerissen ist das Olympia-Reitstadion in Riem. Heute exisitieren nur noch die unüberdachten Tribünen, die ein Halbrund um das Reitfeld bilden. © Marcus Schlaf
Mittlerweile halb abgerissen ist das Olympia-Reitstadion in Riem. Heute exisitieren nur noch die unüberdachten Tribünen, die ein Halbrund um das Reitfeld bilden.
Die baufällige Haupttribüne und der marode Richtertum mit Anzeigetafel von 1972 wurden abgerissen. Heute finden hier vor allem Flohmärkte statt. Highlight war das Konzert der US-Rockband Linkin Park im Juni 2008, als 25.000 Zuschauer nach Riem kamen. © Marcus Schlaf
Seit Mitte 2012 dürfen allerdings auch keine Open-Air-Konzerte mehr hier stattfinden. FÜr Pferdeveranstaltungen ist das Gelände aber weiterhin nutzbar.
Seit Mitte 2012 dürfen allerdings auch keine Open-Air-Konzerte mehr hier stattfinden. FÜr Pferdeveranstaltungen ist das Gelände aber weiterhin nutzbar. © M(e)ister Eiskalt / Wikipedia
Bis zu 15.053 Fans fasst das Stadion. Den Namen wechselte der Sportpark übrigens schon einige male. Bis 2003 sowie von 2011 bis 2013 hieß die Arena schlicht Stadion am Sportpark. Von 2003 bis 2011 hieß sie Generali Sportpark, seit Sommer 2013 heißt sie nun Alpenbauer Sportpark.
Bis zu 15.053 Fans fasst das Stadion. Den Namen wechselte der Sportpark übrigens schon einige male. Bis 2003 sowie von 2011 bis 2013 hieß die Arena schlicht Stadion am Sportpark. Von 2003 bis 2011 hieß sie Generali Sportpark, seit Sommer 2013 heißt sie nun Alpenbauer Sportpark. © MIS
Sportpark Unterhaching
Charakteristisch für das Schmuckkästchen ist das Vereinsheim der SpVgg Unterhaching, das sich direkt hinter der Südtribüne, der Hachinger Fankurve, befindet. © Robert Brouczek
Sportpark Unterhaching
Zudem parkt in der Ecke zwischen Südtribüne und Gegentribüne stets der mannschaftsbus der Gäste. © Christina Pahnke / sampics
Ein kleines Schmuckkästchen steht seit 2001 auch in Heimstetten östlich von München. Auch der FC Bayern II spielte hier bereits vorübergehend (Saison 2012/13).
Ein kleines Schmuckkästchen steht seit 2001 auch in Kirchheim bei München im Ortsteil Heimstetten. Auch der FC Bayern II spielte hier bereits vorübergehend (Saison 2012/13). © Robert Gasser
Das Stadion im Sportpark fasst bis zu 2500 Zuschauer, hier trägt der heimische SV Heimstetten seine Heimspiele aus.
Das Stadion im Sportpark fasst bis zu 2500 Zuschauer, hier trägt der heimische SV Heimstetten seine Heimspiele aus. © Robert Gasser

Zu zwei Fragen können wir an dieser Stelle bereits Auskunft geben. Das Grünwalder Stadion wird derzeit von insgesamt drei Mannschaften als Heimstadion genutzt: Von den Profis des TSV 1860, sowie von der Regionalliga-Mannschaft der Herren und den Bundesliga-Damen des FC Bayern. Es gilt als das meist genutzte Stadion Deutschlands.

Was das Olympiastadion angeht, ist eine Reaktivierung für den Profi-Fußball mehr als schwierig. Im Gespräch mit unserer Onlineredaktion hatte Olympiapark-Sprecher Tobias Kohler bereits im April 2017 erklärt, dass das Olympiastadion derzeit „nicht fußballtauglich“ ist. Und weiter: „Da müssten einige Investitionen getätigt werden.“ Die müsste dann der TSV 1860 tragen. Umbauten im Stadion, das derzeit rund 60.000 Zuschauer fasst, sind wegen bestehendem Denkmalschutz und Urheberrechtsvorbehalt der Architekten nur schwer umsetzbar.

fw

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