Im Tierpark Hellabrunn

Baby-Robbe Ronny bringt die Herzen in der Polarwelt zum Schmelzen

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Baby-Robbe Ronny kuckt schon recht selbstbewusst.

In Hellabrunn gibt es knopfäugigen Nachwuchs. In der neuen Polarwelt kann man die kleine Mähnenrobbe entdecken. 

München - Wer im Becken der Mähnenrobben in der neuen Hellabrunner Polarwelt einmal ganz genau hinschaut, kann den jüngsten Sprössling der Mähnenrobben-Familie bei seinen Runden durch das klare Wasser entdecken. 

Der kleine Mähnenrobbe-Bulle, kam Ende Juli zur Welt kam und verbrachte die ersten Wochen im Robbenhaus. Seit der Eröffnung der Polarwelt Anfang September, übt er das Schwimmen im großen Becken – und so können die Besucher den aufgeweckten Ronny mit den großen braunen Augen beim Schwimmen, Spielen und während des täglichen Robben-Trainings erleben. 

Nach rund 350 Tagen im Bauch von Mutter Ina wird Ronny während der ersten sechs Monate gesäugt. Ab und zu spielt das kleine Robbenkind aber auch schon mal mit einem Fisch – schließlich wird der einmal sein Hauptnahrungsmittel sein. Ausgewachsene Mähnenrobben verspeisen zwischen fünf und acht Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte am Tag. 

Baby-Robbe Ronny kuckt schon recht selbstbewusst.

Man unterteilt Robben in drei Familien: Hundsrobben, Ohrenrobben und Walrosse. Mähnenrobben gehören zur Familie der Ohrenrobben. Im Gegensatz zu Hundsrobben können Ohrenrobben die hinteren Gliedmaßen an Land nach vorne richten, sodass sie sich laufend fortbewegen können. Unter Wasser nutzen sie ihre vorderen Flossen zum Antrieb beim Schwimmen. Ein ausgewachsener Mähnenrobben-Bulle kann bis zu 2,50 Meter groß und 350 Kilogramm schwer werden. Bis der kleine Ronny ausgewachsen ist, wird es jedoch noch fünf bis sieben Jahre dauern.

mm/tz

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