Großeinsatz am Montagabend

Feuer an der Kraemer‘schen Kunstmühle: Neue Details zur möglichen Ursache

Kraemer‘schen Kunstmühle
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Einsatzkräfte löschen das Feuer am Dach der Kraemer‘schen Kunstmühle.
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Einsatzkräfte löschen das Feuer am Dach der Kraemer‘schen Kunstmühle.
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Einsatzkräfte löschen das Feuer am Dach der Kraemer‘schen Kunstmühle.
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Einsatzkräfte löschen das Feuer am Dach der Kraemer‘schen Kunstmühle.

In der Kraemer‘schen Kunstmühle am Auer Mühlbach hat am Montagabend der Dachstuhl gebrannt. Passanten hatten das Feuer bemerkt und die Feuerwehr verständigt.

München - Das Feuer war, laut Pressebericht der Branddirektion München, am Montag, 31. Juli, gegen 18 Uhr im Dachstuhl des sechsstöckigen Gebäudes in Untergiesing ausgebrochen. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften, zwei Drehleitern und Hubrettungsbühne wurden zuerst die Dachplatten im Bereich des Kamins der Kraemer‘schen Kunstmühle großflächig entfernt. Erst dann konnten die Atemschutztrupps die brennende, hölzerne Unterkonstruktion der Bedachung an Kraemer‘schen Kunstmühle löschen. 

Dachstuhl des historischen Gebäudes in 90 Minuten gelöscht

Da der Dachstuhl des historischen Gebäudes, laut der Feuerwehr, aus Beton besteht, soll nur ein geringer Schaden im und am Gebäude entstanden sein. 

Zunächst hieß es, der ursprüngliche Brandherd sei höchstwahrscheinlich ein mit Blech verkleideter Kamin gewesen. Dort mussten der Unterbau entfernt und restliche Brandherde abgelöscht werden. Nach knapp 90 Minuten war das Feuer jedoch gelöscht. 

Am Dienstag ergänzte die Polizei, die Ermittlungen des Fachkommissariats ergeben hätten, dass der Brand möglicherweise mit dem Betrieb einer am Montag neu eingebauten Röstmaschine der im Gebäude ansässigen Kaffeerösterei im Zusammenhang steht. Diese Maschine arbeitet mit höheren Temperaturen. Der Brand brach bei einem Probelauf aus. Die in Brand geratenen Teile der Einhausung waren nicht entsprechend der Brandschutzvorschriften eingebaut. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an. 

Der Gesamtschaden wird auf 100.000 Euro geschätzt. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. Insgesamt 80 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr München vor Ort.

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ml

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