Urteil gefallen

Dank DNA-Proben: Polizei legt Giesinger Grafitti-Sprayern das Handwerk

Giesing/München: Dank DNA-Proben: Polizei legt Giesinger Grafitti-Sprayern das Handwerk
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An 26 Orten sprühten drei Giesinger Grafitti-Sprayer Anfang 2017. Die Polizei beobachtete sie.
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An 26 Orten sprühten drei Giesinger Grafitti-Sprayer Anfang 2017. Die Polizei beobachtete sie.
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An 26 Orten sprühten drei Giesinger Grafitti-Sprayer Anfang 2017. Die Polizei beobachtete sie.
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An 26 Orten sprühten drei Giesinger Grafitti-Sprayer Anfang 2017. Die Polizei beobachtete sie.

Drei Giesinger Grafitti-Sprayer hatten innerhalb weniger Tage an 26 Tatorten zugeschlagen. Jetzt fiel gegen sie das Urteil. Dabei kamen auch DNA-Proben zum Einsatz.

München - Im Münchner Stadtteil Giesing trieb Anfang 2017 eine besonders zähe Gruppe an Grafitti-Sprayern ihr Unwesen. Als die Schmierereien überhandnahmen, entschloss sich die Polizei, einzugreifen: Bei einem mehrtägigen Schwerpunkteinsatz, an dem mehrere Dienststellen beteiligt waren, konnten drei Graffiti-Sprayer festgenommen werden - teils auf frischer Tat. 

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Die Polizei rechnete den drei produktiven Tätern 26 Tatorte zu. Allein in der Hans-Mielich-Straße wurden 17 Objekte, größtenteils Wohnhäuser, besprüht. Der Gesamtschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.  

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In den Monaten nach der Festnahme kam es zu intensiven Ermittlungsarbeiten. Dabei wurden unter anderem DNA-Spuren gesichert. Diese konnten mit Hilfe des Bayerischen Landeskriminalamtes den Tatverdächtigen zugeordnet werden. Darüber hinaus wurde eine Vielzahl von Zeugen vernommen. 

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Nicht zuletzt aufgrund der umfangreichen Anschlussermittlungen durch die beim Fachkommissariat eingerichtete Koordinierungsgruppe Graffiti, konnte den Beschuldigten Sachbeschädigungen durch Graffiti in allen 26 Fällen zur Last gelegt werden. Wie die Polizei jetzt mitteilte, wurden die letztlich geständigen Täter vom Amtsgericht München im September 2018 rechtskräftig jeweils zu empfindlichen Geldstrafen verurteilt. Die Kosten des Verfahrens und die zivilrechtlichen Ansprüche sind dabei noch nicht berücksichtigt. 

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Angesichts der Urteile weist die Polizei noch einmal darauf hin, dass es sich bei Sachbeschädigung durch Graffiti nicht um Kavaliersdelikte handele. Die Münchner Bürger werden weiterhin gebeten, verdächtige Wahrnehmungen über den Polizei-Notruf 110 mitzuteilen.

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