Endlich

Hexn-Rauferei: Es geht wieder aufwärts

+
Zur Hexn-Wirtin Roswitha Widowitsch (51) in ihrem Stüberl in Neu-Harlaching.

München - Roswitha Widowitschs Traum wurde 2011 wahr: Sie eröffnete ihr eigenes Bistro "Zur Hexn". Nach einer Rauferei in ihrem Lokal blieben die Gäste aus.

Es gibt Kinder, die wollen Fußballer werden, wenn sie groß sind – Pilot, Ärztin oder Präsident. Für Roswitha Widowitsch (51) kam das nie infrage: „Ich habe immer davon geträumt, ein eigenes Stüberl zu betreiben – von kleinauf.“ Im Februar 2011 wurde ihr Traum dann wahr: Sie eröffnete das Bar-Bistro Zur Hexn in der Peter-Auzinger-Straße in Neu-Harlaching „Endlich mein eigenes Stüberl – ich war glücklich.“ Bis zu 25 Gäste kommen unter der Woche, am Wochenende noch mehr. Im Spätherbst aber gibt es Streit: Zwei Gäste raufen – die Sache landet vor dem Amtsgericht. Auch die tz berichtet im August über den Fall: Zwei Zeugen sagen aus, aber der Prozess wird eingestellt – denn alle vier Versionen gehen auseinander. Sicher ist nur: Es ging ums Kirchengeld.

„Nach dieser Sache blieben leider viele Gäste weg“, sagt Roswitha. Zehn bis zwölf Stunden am Tag steht sie im Stüberl, putzt, dekoriert, schenkt aus und rechnet ab. Rundherum stehen schicke Stühle – nur saß selten jemand darauf. Das soll sich jetzt wieder ändern. „Ich kämpfe für mein Stüberl“, sagt Roswitha. „Ich wünsche mir, dass wieder viele Gäste zu mir in die Hexn kommen. Hier gibt’s gute Stimmung und gutes Essen. Ich veranstalte Fußball-Abende, Geburtstags- und Weihnachtsfeiern – 50 Gäste haben Platz.“ Grund zu feiern hat die Wirtin am 2. Februar, denn steht das zweijährige Jubiläum der Hexn an.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Berufung zurückgezogen: Todesfahrer muss in Haft
Berufung zurückgezogen: Todesfahrer muss in Haft
Video & Bilder: Eisbär-Madl hat jetzt einen Namen
Video & Bilder: Eisbär-Madl hat jetzt einen Namen
Video: Das ergaben die Ermittlungen zum OEZ-Amoklauf
Video: Das ergaben die Ermittlungen zum OEZ-Amoklauf

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare