Untergiesing

Lärmschutzwand darf bunt werden

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Arbeiter heben die Wand ein

München - Die graue Lärmschutzmauer in Untergiesing muss nicht so trist bleiben, wie sie ist. Das erklärte am Mittwoch der Projektleiter der Bahn, Alexander Pawlik, beim Einheben neuer Lärmschutzelemente am Bahngleis.

Pawlik: „Wir werden zum Teil Ersatzpflanzungen vor den Wänden vornehmen.“ Das würden aber nur Büsche sein. Wenn die Stadt mehr wolle, könnte sie selbst Bäume pflanzen – und die Wände mit künstlerisch wertvollen Graffitis versehen. Solche Pläne gibt es schon im Bezirksausschuss.

Seit dem Herbst errichtet die Bahn für 4,4 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt eine 1690 Meter lange Lärmschutzwand auf beiden Seiten des Eisenbahn-Südrings. Mit den drei Meter hohen Wänden soll es in 1051 Wohnungen deutlich leiser werden. Bis zum Herbst sollen die Lärmschutzwände stehen, dann werden die Schallschutzelemente an den Brücken angebaut. Mitte 2015 sollen die Lärmschutzwände endgültig fertiggestellt sein. Zu diesem Zeitpunkt werden voraussichtlich auch die vier Stahlbrücken zwischen Stadtbach und Giesinger Berg mit speziellen Kunststoffdämpfern entdröhnt. Dazu wird die Bahnlinie komplett gesperrt.

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