Nach eineinhalb Wochen

Nach Bluttat am Grünwalder Stadion: Der Messerstecher ist gefasst

+

Vor eineinhalb Wochen wurde ein Mann von einem anderen auf einer Bank nahe des Grünwalder Stadions mit einem Messer angegriffen. Nun ist der mutmaßliche Täter gefasst. 

München - Eineinhalb Wochen nach den tödlichen Stichen auf einen 43-jährigen Mann am Oxnerweg nahe des Grünwalder Stadions ist der mutmaßliche Täter gefasst. Nach Polizeiangaben vom Montag handelt es sich dabei um einen 41-jährigen Münchner. Er ist deutscher Staatsangehöriger und mutmaßlicher Drogendealer.

Das Opfer war auf einer Parkbank in einen Streit mit dem mutmaßlichen Täter geraten. Dieser hatte das Opfer dann attackiert und ihm mehrere Stichverletzungen am Oberkörper zugefügt. Der Mann war in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Der mutmaßliche Täter war zunächst auf der Flucht. 

Am vergangenen Freitag wurde der 41-Jährige vernommen. In seiner Vernehmung räumte er laut Polizei zwar ein, mit dem 43-Jährigen ein Drogengeschäft abgewickelt zu haben, bestritt jedoch, etwas mit dessen Tötung zu tun zu haben. 

Aufgrund von Widersprüchen in seinen Aussagen erhärtete sich schließlich für die Ermittler der Tatverdacht so stark, dass er noch am selben Tag vorläufig festgenommen wurde.

Die Staatsanwaltschaft beantragte am Samstag einen Haftbefehl wegen Totschlags.

dpa/vf

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Bettler-Alarm in der U-Bahn - MVG warnt vor der Musik-Masche
Bettler-Alarm in der U-Bahn - MVG warnt vor der Musik-Masche
Schulbus aus München kommt Polizisten komisch vor: Nach der Kontrolle sind sie schockiert
Schulbus aus München kommt Polizisten komisch vor: Nach der Kontrolle sind sie schockiert
Verbotener Tanz in Striptease-Bar: Razzia in der Maxvorstadt
Verbotener Tanz in Striptease-Bar: Razzia in der Maxvorstadt
Kostenexplosion! Münchner S-Bahn-Tunnel wird zum Milliardengrab
Kostenexplosion! Münchner S-Bahn-Tunnel wird zum Milliardengrab

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.