Erschreckender Befund

Streit am Flauchersteg eskaliert völlig: Mann spritzt Blut auf Polizisten - in Klinik folgt Schock-Nachricht

München: Polizisten patrouillieren durch den Englischen Garten.
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München: Nach Streit in Untergiesing - Mann verwendet sein Blut als Waffe gegen die Polizei (Symbolbild).

Eigentlich wollten Beamte der Polizei München am Mittwoch nur einen eskalierenden Streit schlichten. Sie wurden anschließend jedoch selbst zum Ziel von Angriffen.

  • Die Polizei München wollte am Mittwoch, den 12. August einen Streit zwischen zwei Männern im Münchner Stadtteil Untergiesing schlichten.
  • Einer der Männer hatte dem anderen bei dem Streit Schnittverletzungen mit einem scharfen Gegenstand zugefügt.
  • Als die Polizei anrückte, solidarisierten sich die Männer gegen die Einsatzkräfte.

München - Die Polizei München* wollte am Mittwoch, den 12. August 2020 nur einen Streit zwischen zwei Männern in München-Untergiesing schlichten. Anschließend wurden die Beamten jedoch selber zum Ziel von Angriffen. Wie die Polizei mitteilte, erreichte sie gegen 20.15 Uhr ein Notruf. Gemeldet wurde ein Streit zwischen zwei Männern am Flauchersteg. Bei den Männern handelte es sich um einen 23-Jährigen aus Fürstenfeldbruck und einen 34-Jährigen aus München. Nach Angaben des Polizeipräsidiums München fügte der 23-Jährige dem älteren Mann mit einem scharfen Gegenstand Schnittwunden zu.

Um den Streit zu beenden, rückten mehrere Streifenbesatzungen der Polizei und Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Flauchersteg aus. Das Eintreffen der Einsatzkräfte führte dazu, dass die Situation in Untergiesing weiter eskalierte.

München: Streit in Untergiesing - Männer solidarisieren sich gegen die Polizei

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Flauchersteg in Untergiesing beleidigten die Beteiligten des Streits die Beamten. Erste-Hilfe-Maßnahmen lehnten die Männer nach Polizeiangaben entschieden ab. Anschließend solidarisierten sich die 23- und 34-jährigen Männer, die nach Angaben der Polizei befreundet waren, gegen die Einsatzkräfte.

Der 34-Jährige sollte wegen der Schnittverletzung behandelt werden. Bei der Behandlung biss er einem Feuerwehrmann in den Finger. Nach Angaben der Polizei München spritzte er außerdem mit dem Blut aus seiner Wunde nach den Polizisten. Zu diesem Zeitpunkt war nicht bekannt, wie gefährlich diese Aktion des Mannes für die anwesenden Beamten war. Erst im Krankenhaus konnte der 34-Jährige wegen seiner Schnittverletzung schließlich behandelt werden. Die Untersuchung im Krankenhaus forderte auch einen erschreckenden Befund zu Tage.

München: Streit in Untergiesing - Blutspritzaktion gefährlicher als gedacht

Wie die Polizei mitteilte, wurde bei der Behandlung im Krankenhaus entdeckt, dass der 34-Jährige unter einer ansteckenden Krankheit leidet. Die Krankheit wird über das Blut übertragen, was die Handlung des Mannes gefährlicher macht, als zunächst angenommen. Der 23-Jährige wurde zur Anzeigenaufnahme mit zur Polizeiinspektion gebracht. Er wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung angezeigt und konnte im Anschluss von der Dienststelle aus entlassen werden.

Durch den Biss und das Verspritzen seines Blutes trotz ansteckender Krankheit, muss sich der 34-Jährige aus München wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Das Kommissariat 26 (Körperverletzungsdelikte) übernahm die weiteren Ermittlungen in dem Fall.

Am Mittwoch, den 27. Mai eskalierte ebenfalls ein Streit unter Freunden in München. Bei einem brutalen Messer-Angriff stach eine Frau auf einen Mann ein. Dann folgte eine ungewöhnliche Handlung.

Ein erst sechs Jahre alter Junge wird von einem Auto angefahren und stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts eines illegalen Rennens.

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