Einsatz in Untergiesing

Münchner Feuerwehr erreicht Notruf mit falscher Ortsangabe - LKW brennt völlig aus

In der Nacht brannte ein LKW in Untergiesing komplett aus.
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In der Nacht musst die Feuerwehr München nach Untergiesing ausrücken.

Mitten in der Nacht gerät ein LKW in Brand. Obwohl die Feuerwehr den falschen Standort genannt bekommt, ist sie schnell vor Ort. Doch da ist es bereits zu spät.

  • „Einsatz“ hieß es in den frühen Morgenstunden für die Berufsfeuerwehr in München.
  • In der Leitstelle ging ein Notruf* ein.
  • Ein Lastwagen stehe in der Teutoburger Straße in Flammen.

Untergiesing - Kurz nach zwei Uhr morgens erreichte die Leitstelle München ein Notruf. In der Teutoburger Straße stehe ein LKW in Brand, so der Anrufer. Als die ersten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr München dort ankamen, mussten sie den Standort des Fahrzeuges noch einmal korrigieren - nicht in der Teutoburger Straße, sondern in der Sachsenstraße stand der Dreiachs-Laster in Flammen.

Sie reagierten sofort, woraufhin die weiteren Einsatzkräfte umgehend an rechter Ort und Stelle in der Sachsenstraße eintreffen konnten. Nichtsdestotrotz, bei ihrer Ankunft stand das Führerhaus des Lastwagens bereits komplett im Vollbrand. Schnell wurde klar: der LKW war dort abgestellt worden, sodass sich zum Zeitpunkt des Brandes niemand im Inneren befand. Der brennende Lastwagen hielt die Feuerwehr dennoch einige Zeit in Anspruch. Zur Brandbekämpfung wurde sofort ein sogenanntes „Schnellangriffsrohr“ von einem der Löschfahrzeuge eingesetzt - mit einem Schaumaufsatz versuchte man so dem Feuer Herr zu werden.

LKW im Vollbrand: Schaum bändigt die Flammen

Zeitgleich bereiten die Einsatzkräfte ein zweites Schaumrohr vor. Mit vereinten Kräften konnte die Feuerwehr den Brand schließlich nach fast einer halben Stunde löschen. Alle Glutnester wurden gefunden und abgelöscht. Damit war der Einsatz der Rettungskräfte am zweiten Weihnachtsfeiertag aber noch nicht beendet: Nach dem Brand musste sie noch einige Sicherheitsvorkehrungen am völlig ausgebrannten LKW treffen. Zum einen mussten die Überreste fixiert werden, um nicht wegrollen zu können. Zum anderen musste verhindert werden, dass noch Betriebsstoffe wie Öl oder Benzin auslaufen.

Das Führerhaus des Dreiachs-Lasters wurde durch den Brand, dessen Ursache derzeit noch durch die Polizei untersucht wird, völlig zerstört. Auch der Verlade-Kran und Teile der Ladefläche wurden den Einsatzkräften zufolge „erheblich beschädigt“. Nach ihrem nächtlichen Einsatz in Untergiesing berichtet die Feuerwehr München am Samstag auch auf Twitter von einem „Totalschaden“. (cos) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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