Grundstücksverkäufe

Grundstücksverkäufe: Südring für S-Bahn tot?

München - Gefährden die Grundstücksverkäufe der Bahn in Untergiesing den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs? Möglicherweise werden Sie zum Sargnagel einer möglichen S-Bahn-Nutzung des Südrings.

Der tz-Bericht über zwei Bauprojekte auf jüngst verkauften Bahnflächen nördlich und südlich des Eisenbahn-Südrings schreckt die Rathaus-Politik auf. Sowohl die Bürgerliche Mitte als auch die Grünen fürchten, dass es nun keinen Plan B mehr gibt, falls sich der Tunnel für die 2. Stammstrecke als unfinanzierbar herausstellen sollte. Als Alternative gilt nämlich der Ausbau des Eisenbahn-Südrings.

„Die Landeshauptstadt München und der Freistaat Bayern haben sich stets für die Offenhaltung der Option künftigen Personenverkehrs auf dem Bahn-Südring ausgesprochen“, heißt es in einer Anfrage der bürgerlichen Mitte (Freie Wähler, ÖDP, Bayernpartei) an OB Christian Ude (SPD). „Die Option eines viergleisigen Ausbaus ist notwendig.“ Ihr Vorschlag: Die Grundstücke im Flächennutzungsplan als Flächen für Bahnanlagen entlang bestehender Bahnstrecken auszuweisen, sobald sie vom Eisenbahnbundesamt entwidmet sind.

Auch Grünen-Stadtrat Paul Bickelbacher warnt vor den Plänen auf Ex-Bahngrund: „Die dort geplanten Stadthäuser könnten einem Ausbau des Südrings im Wege stehen und diesen über Generationen verunmöglichen.“

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Rubriklistenbild: © dpa

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