Untergiesing-Harlaching

Lokalpolitik fordert mehr Sporthallen

Die Halle in der Eliteschule des Sports in Milbertshofen. Auch in Untergiesing wünscht man sich neue Hallen. 

Die Sporthallenplanung der Stadt für Untergiesing-Harlaching geht dem Bezirksausschuss nicht weit genug. Einstimmig bekräftigte das Gremium in seiner jüngsten Sitzung seine Forderung nach umfangreichen Hallenneubauten.

München - Besonders mit Blick auf die Traditionsvereine TSV Turnerbund in Harlaching und SC München in Untergiesing legte der BA den Finger in die Wunde. Die Stadt will – nicht zuletzt aus Kostengründen – neue Sporthallen möglichst nur dort bauen, wo ohnehin Schulen renoviert oder erweitert werden sollen. Eine Machbarkeitsstudie soll im kommenden Jahr lediglich ein mögliches Projekt näher beleuchten: den Neubau einer Dreifachhalle beim Albert-Einstein-Gymnasium. 

Die Stadtviertelpolitiker sehen aber weitaus größeren Handlungsbedarf. Als mögliche Standorte für Sporthallen-Neubauten hat der BA den Bereich der Agilolfinger-/Sachsenstraße in Untergiesing sowie aktuell das heutige Parkplatzareal hinter der alten städtischen Sporthalle an der Säbener Straße ins Auge gefasst. Alternativ, so die Meinung des BA, könne man statt eines teuren Festbaus auch eine Traglufthalle aufstellen.

Das Referat für Bildung und Sport blockt ab. Untergiesing-Harlaching, so ließ die Verwaltung wissen, sei mit derzeit 16 Sporthalleneinheiten und einer Auslastung von nur 80 Prozent „noch gut aufgestellt“. „Das sehen wir komplett anders“, betont BA-Chef Clemens Baumgärtner. Die erweiterte Sporthallenforderung wurde an die Stadt zurückgereicht.

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hh

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