Polizei vermeldet Festnahmen

Intensivtäter mit von der Partie: Fünf junge Männer rauben Taxis aus

Innerhalb von zwei Tagen sind zwei Taxis überfallen worden. Ein 16-Jähriger war an beiden Taten beteiligt. Durch seine Festnahme konnten die Verbrechen aufgeklärt werden.

München - Fünf Jugendliche und junge Erwachsene haben zwei Taxis überfallen. Die Polizei hat alle ermittelt und festgenommen.

Am 8. Februar gegen 1 Uhr morgens folgten vier Jugendliche einem 54-jährigen Taxifahrer in eine Garage in der Thusneldastraße. Mit einem Trick gelang es einem 19-Jährigen den Taxi-Geldbeutel zu klauen. Während der Taxifahrer den Dieb verfolgte, klauten die drei anderen Jugendlichen den privaten Geldbeutel des 54-Jährigen und schlugen das Rücklicht des Taxis ein.

16-Jähriger verpfeift Mittäter

Der Taxifahrer alarmierte die Polizei, die Einsatzkräfte nahmen am Candidplatz zwei der flüchtigen Täter fest: einen 16-Jährigen und einen 18-Jährigen. Auch den 19-Jährigen Dieb stellten die Polizisten. Zwischen Candidplatz und der Garage in der Thusneldastraße fanden die Polizisten den leeren Geldbeutel des Taxifahrers sowie eine Eisenstange und ein Messer. Der 18-Jährige wurde mittlerweile wieder freigelassen, der als Intensivtäter bekannte 16-Jährige und der 19-Jährige befinden sich noch in Haft. 

Durch die Festnahme des 16-Jährigen konnten die Polizisten auch einen Überfall auf eine Taxifahrerin, die mit einer Schere am Hals bedroht worden war, vom 7. Februar auflösen. Eine Zeugin erkannte ihn auf den Bildern einer Überwachungskamera und der 16-Jährige gab zu, auch an diesem Überfall beteiligt gewesen zu sein. Zudem nannte er einen weiteren 16-Jährigen Intensivtäter als Gehilfen. Den Komplizen hat die Polizei mittlerweile geschnappt.

Vor Abzocke bewahrt: Taxifahrerin rettet Seniorin vor falscher Enkelin

Einen weiteren Erfolg verzeichneten die Polizisten am 12. Februar. An der U-Bahn-Haltestation Rotkreuzplatz fanden sie den vierten Verdächtigen des Überfalls vom 8. Februar. Den 18-Jährigen nahmen die Polizei-Beamten ebenfalls fest. Da er keinen festen Wohnsitz hat und Fluchtgefahr besteht, bleibt er bis auf Weiteres in Haft. 

Rubriklistenbild: © dpa

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