Wohngebiet im Grünen und am Fluss

Untermenzing

Kirche St. Martin in Untermenzing
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Die Kirche St. Martin in Untermenzing mit Friedhof

Im Stadtteil Untermenzing in München lebt es sich in ruhiger, ländlicher Atmosphäre. Das Viertel liegt direkt an der Würm. Viel urige Natur macht das Gebiet aus. Hier lässt es sich gut wandern, spazieren, mit dem Rad fahren und entspannen. Aber der Stadtteil hat auch einige besondere Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Untermenzing – Während sich sein Nachbar Allach als Industriegebiet entwickelte, wurde dieser Stadtteil von München ein beliebtes Wohngebiet. Das Besondere des Viertels ist seine idyllische Lage an der Würm. Unser brandneuer München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alles, was in der Isar-Metropole passiert.

Der Stadtteil Untermenzing – Wohnen nahe der Natur

Rund um die Würm herum herrscht eine ländliche Atmosphäre. Die Gegend des Stadtteils Untermenzing hat etwas Ursprüngliches und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad lassen sich malerische Wege entdecken. Zum Beispiel die Eversbuschstraße. Sie verläuft entlang des Flusses und manche Gärten der Einfamilienhäuser oder der alten Bauernhöfe reichen bis zum Wasser hinab. Zudem befindet sich hier ein hübscher Sichtziegelbau, in der einst die Feuerwehr von Untermenzing untergebracht war. Direkt an das Naturschutzgebiet Angerlohe schließt die Angerlohsiedlung, ein gefragtes Wohngebiet, an. Südlich davon befindet sich die Beersiedlung. Ihr Name geht auf den Untermenzinger Bauunternehmer Korbinian Beer zurück. Als seine Handschrift galten Märchenmotive auf den Wänden der Häuser. Noch heute finden sich in der Anlage Halbreliefs mit märchenhaften Elementen.

Nahe des Stadtteils Untermenzing liegen schöne Ausflugsziele, zum Beispiel:

  • Schloss Blutenburg
  • Schloss Nymphenburg
  • Allacher Forst

Der Stadtteil Untermenzing, seine Lage und Geschichte

Wie alt der Stadtteil Untermenzing genau ist, kann nicht mit Gewissheit gesagt werden. Erstmals erwähnt wurde das Viertel im Jahr 1410, doch es gibt Hinweise, dass der Ort schon davor besiedelt gewesen ist. Untermenzing war lange Zeit ein recht kleiner Ort. Im Dreißigjährigen Krieg wurde er zur Hälfte zerstört. Im Jahre 1667 zählte Untermenzing 31 Anwesen, 1809, rund 150 Jahre später, waren es 35. 1818 wurde Untermenzing zur selbstständigen Gemeinde ernannt. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie München-Ingolstadt begann die Einwohnerzahl des Stadtviertels, zu wachsen. Als Untermenzing 1938 schließlich nach München eingemeindet wurde, zählte das Gebiet an die 4.800 Bewohner.

Seit der Eingemeindung bilden Untermenzing und Allach zusammen den Stadtbezirk 23. Untermenzing liegt im Nordwesten von München und erstreckt sich auf beiden Seiten der Würm bis nach Moosach im Osten und Obermenzing im Süden. Im Westen und Norden grenzt das Viertel an Allach.

Der Stadtteil Untermenzing in München und seine Sehenswürdigkeiten

Im Münchner Stadtteil Untermenzing gibt es einige schöne Denkmäler und Gebäude zu entdecken. So befindet sich in der Pfarrer-Grimm-Straße ein Kriegerdenkmal nach Entwürfen von Alois Aufleger. Auf ein Standbild des Heiligen Johannes von Nepomuk stößt man am Eingang des neuen Friedhofs in der Behringstraße. Das Kunstwerk ist im neubarocken Stil gehalten und stammt in etwa aus dem Jahr 1900.

Ein bedeutendes Bauwerk ist die Kirche St. Martin. Sie beeindruckt mit ihrer Architektur, die bis ins Jahr 1500 zurückgeht. Vor allem der Turm sticht dabei heraus. Im Inneren der Kirche stehen drei barocke Altäre. Außen wird die Kirche von ihrem dazugehörigen Friedhof umgeben. Hier sind unter anderem bekannte Persönlichkeiten wie Secessions-Bildhauer Peter Winter und der SPD-Reichstagsabgeordnete Josef Felder bestattet. Das Kirchengebäude ist heute denkmalgeschützt.

Ein weiteres Gebäude, zu dem sich ein Spaziergang lohnt, ist die „Insel Mühle“. Inzwischen beherbergt sie ein Restaurant und ein Hotel, früher befand sich dort unter anderem eine Eisfabrik. Zur „Insel Mühle“ gehören auch ein Biergarten und eine Event-Location. Sie liegt inmitten der grünen Natur direkt an der Würm im Naturschutzgebiet, was ihr ein friedliches Flair verleiht.

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