Von dieser Frau mit Messer niedergestochen

"Unterste Schublade": Richter schimpft Opfer

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Line S. unmittelbar nach der Tat.

München - Seine eigene Freundin stach ihm ein Messer in den Hals! Alban Z. sagte am Dienstag im Prozess aus - und bekam eine Rüge vom Richter.

Seine eigene Freundin stach ihm ein Messer in den Hals! Die Attacke vom 11. Juli 2014 in der Bergmannstraße überlebte Alban Z. (31, Name geändert) nur mit Glück. Am Dienstag sagte der Lagerarbeiter vor Gericht gegen Line S. (36) aus! „Es gab Streit, sie kratze mich und schlug mir eine Kette ins Gesicht. Dann schubste ich sie weg.“ Danach soll Line S. die 17 Zentimeter lange Klinge gezückt haben. „Sie war völlig ausgeflippt, sagt Z. „Als sie zustach, griff ich sofort nach dem Messer und gab ihr eine Kopfnuss“, sagt er. „Vor Schreck zog ich es aus meinem Hals heraus.“

Er überlebte nur, weil ein Wirt ihm half. Laut Z. hat Line S. am Tattag viel Schnaps getrunken. „Sie wollte mich umbringen und noch weiter zustechen“, hatte Z. einem Polizisten erzählt. Vor Gericht bestreitet er das – so wie seine üblen Beschimpfungen, die er per SMS an Line schickte. „Wir hören viel hier im Gericht, aber das ist unterste Schublade“, schimpfte Richter Michael Höhne.

Er drohte ihm sogar Haft wegen Falschaussage an. Alban Z. riss sich zusammen. Und sagte am Ende: „Ich liebe sie noch immer.“ Doch jetzt trennt sie erst mal der Knast!

tz

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