Protest gegen Badeverbot

Isar-Sprung erst nächste Woche

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Ein paar Unentwegte kamen an die 15 Grad kalte Isar, blieben aber brav an Land.

Kaum einer weiß es, doch auf weiten Strecken der städtischen Isar ist das Baden verboten. Dagegen wollten die Urbanauten und der Verein Isarlust am Sonntag protestieren. Doch der "Isarsprung" wurde verschoben.

Kaum einer weiß es, doch auf weiten Strecken der städtischen Isar ist das Baden verboten: so etwa unterhalb des Wehres an der Praterinsel. Das kümmert viele Badende nicht – und laut Benjamin David von den Urbanauten und dem Verein Isarlust kam es schon vor, dass Isarfans, die sich über das Plansch-Verbot hinweg gesetzt hatten, Geldbußen zahlen mussten.

Die Stadt plant nun eine Revision der geltenden Bade- und Bootsverordnung. Doch David fürchtet, dass es noch mehr Badeverbote geben wird als bisher. Dagegen wollten die Isar-Aktivisten am Sonntag mit einem „Big Jump“ protestieren, für den das KVR eine Sondergenehmigung erließ. Dieser Big Jump wurde um eine Woche auf Sonntag, 20. Juli, um 15 Uhr verschoben – wegen des hohen Wasserpegels. Ein paar Unentwegte kamen dennoch an die 15 Grad kalte Isar, blieben aber brav an Land.

tz

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