100.000 Euro Schaden

Brand in Flüchtlingsheim: War Fahrlässigkeit Schuld?

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Die Feuerwehr bei den Löscharbeiten im 2. Stock des Asylheims am Montag.

München - Der Auslöser des Brands in der Flüchtlings-Unterkunft für Jugendliche am Montagabend wurde von der Polizei untersucht. Die genaue Ursache ist noch nicht geklärt, aber es gibt eine erste Erkenntnis.

Am Montag bemerkte eine Betreuerin in einer Gemeinschaftsunterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in auf der Schwanthalerhöhe gegen 21.40 Uhr, eine starke Rauchentwicklung und Brandgeruch im Gebäude. Wie wir berichteten, rückte sofort die von ihr verständigte Feuerwehr an und konnte den Vollbrand, der in einem Gemeinschaftsraum im zweiten Stock entstanden war, schnell löschen.

Die rund 60 Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft wurden von  Betreuern und Mitarbeitern aus dem Gebäude evakuiert. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Die Schadenshöhe wird auf 100.000 Euro geschätzt.

Das Fachkommissariat ermittelte gemeinsam mit einem Brandsachverständiger des Sachgebietes Physik beim Bayerischen Landeskriminalamt im Laufe des Tages nach der Brandursache. Im Rahmen dieser Untersuchung konnte eine technische Brandursache mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

Sie konnten den Bereich bestimmen, in dem das Feuer ausbrach und fanden dort Reste einer Couch. Da sich keine Hinweise oder Feststellungen für eine vorsätzliche Brandlegung fanden, wird derzeit davon ausgegangen, dass die Couch durch eine fahrlässige Handlung, in Brand geriet. Noch ermittelt das Fachkommissariat.

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