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408 Millionen: Amis schnappen sich das PEP

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Das PEP-Neuperlach wird für 408 Millionen Euro verkauft.

München - München ist Premium! Hoch begehrt bei Anlegern auf der ganzen Welt. Dies jedenfalls sagt Jörg Ritter vom ­Immobiliendienstleister Jones Lang Lasalle.

Ritter betreute jetzt „ein absolutes Traumgeschäft“. Und zwar den Verkauf des Einkaufszentrums Perlacher Einkaufspassagen (PEP) im Südosten von München an einen amerikanischer Lehrerpensionsfonds namens TIAA-CREF.

Stolze 408 Millionen Euro investierte der US-Fonds für das Einkaufs- center. Auf seinen mehr als 60 000 Quadratmetern Verkaufsfläche beherbergt das PEP 125 Fachgeschäfte und Gastronomiebetriebe.

Als im Juli bekannt wurde, dass das PEP zum Verkauf steht, rannten Interessenten von überall auf der Welt Ritter die Bude rein, erzählt er. Gut vermietete Einzelhandelsobjekte in Deutschland werden derzeit von internationalen Investoren stark nachgefragt. „Und besonders großes Interesse wecken Objekte in München“, sagt Ritter.

Denn hier gebe es an sich nur vier Einkaufszentren von internationalem Interesse: Das PEP, das Olympia Einkaufszentrum, die Pasing Acarden und die Riem Acarden. „Und weil die Stadt eine sehr restriktive Politik verfolgt, ist garantiert, dass hier nicht diverse weitere Einkaufszentren wie Pilze aus dem Boden schießen“, erklärt der Fachmann das Interesse an München.

Im PEP selbst werde sich nichts ändern, so Ritter: „Der Käufer suchte eine langfristige und sichere Geldanlage.“ Bisher gehörte das PEP der RREEF Real Estate, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank. Die RREEF hatte die Perlacher Einkaufspassagen (PEP) 1984 nach eigenen Angaben für rund 54 Millionen Euro gekauft und seither etwa 170 Millionen Euro investiert.

Susanne Sasse

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