US-Wissenschaftler (31) hinterrücks überfallen

München - Der amerikanische Tourist war bereits auf dem Heimweg, als er von vermutlich zwei Unbekannten niedergeschlagen und ausgeraubt wurde. Vor der Anzeige schlief er aber zunächst mal seinen Rausch aus.

Ein 31-jähriger amerikanischer Wissenschaftler, der sich derzeit als Tourist in München aufhält, wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag Opfer eines Raubüberfalls. Auf seinem Heimweg vom Nockherberg zu seinem Hotel wurde er gegen Mitternacht in der Lindwurmstraße von hinten angegriffen.

Als er sich aufgrund sich nähernder Geräusche umdrehte, erhielt er sofort einen Schlag auf das rechte Auge und einen weiteren in den Rücken. Daraufhin ging er zu Boden. Da die Schläge in schneller Folge auf ihn einprasselten, nimmt der 31-Jährige an, dass es mindestens zwei Täter gewesen sein dürften. Einer der beiden zog ihm aus der Hosentasche das Handy und den Geldbeutel. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung Sendlinger-Tor- Platz.

Der Amerikaner begab sich zunächst ins Hotel und legte sich hin, um seinen Rausch auszuschlafen. Erst nach dem Aufwachen entschloss er sich dazu, bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Eine Personenbeschreibung war dem 31-Jährigen nicht möglich. Durch die Schläge erlitt der Wissenschaftler eine deutlich sichtbare Schwellung am Auge sowie starke Schmerzen im Bereich des Rückens.

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

mol

Rubriklistenbild: © dpa

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