Vater und Sohn randalieren am Hauptbahnhof

Mann (21) schlägt Polizisten Zahn aus

München - Ein abgebrochener Zahn, eine verstauchte Hand und eine gesprungene Fensterscheibe waren die augenfälligsten Spuren, die zwei wütende Randalierer am Münchner Hauptbahnhof hinterlassen haben.

Der streitsüchtige Vater und sein Sohn pöbelten am Haupteingang gegen 21:30 Uhr Reisende an und schrien herum. Die Bundespolizei kontrollierte deshalb die beiden Münchner und verwies sie des Bahnhofs. Noch während der Kontrolle versuchte der 46-jährige Vater, einen Beamten unvermittelt mit einem Kopfstoß zu treffen. Als ihn die Bundespolizisten daraufhin zur Dienststelle mitnehmen wollten, widersetzte sich der Mann, bedrohte und beleidigte die Ordnungshüter. Er war so aggressiv, dass er mit dem Dienstfahrzeug zur Wache transportiert werden musste.

Der Sohn hatte sich, zusehends aggressiver werdend, bereits ständig in die Kontrolle des Vaters eingemischt. Schließlich beschimpfte und beleidigte auch er die Beamten. Als diese seine Identität feststellen wollten, versuchte der 21-Jährige davonzulaufen. Die Polizeibeamten ergriffen ihn jedoch. Während sich der Mann gegen die Festnahme wehrte, schlug er aus Wut mit dem Kopf gegen eine Fensterscheibe, die sprang. Auf der Wache angekommen, blieb der Mann äußerst aggressiv, bespuckte die Uniformierten und attackierte sie fortwährend. Dabei brach er einem der Bundespolizisten ein Stück eines Zahnes heraus und verstauchte einem anderen die Hand.

Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die beiden Männer wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung. Der Jüngere wird sich darüber hinaus wegen Sachbeschädigung verantworten müssen. Vater wie Sohn werden heute dem Haftrichter vorgeführt.

Rubriklistenbild: © Haag

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