Vater terrorisiert seine Familie: Kontaktverbot

München - Sie hatte sich im Badezimmer eingesperrt. Ihre zwei Töchter (8 und 10 Jahre alt) hielt sie im Arm.

Die Mutter hatte Angst – Todesangst vor ihrem Mann Emrullah C. (37). Erst als die Polizei am Dienstag vor einer Woche gegen 20 Uhr in der Wohnung war, traute sich die 32-jährige Türkin wieder aus dem Bad. Sie blutete an der Lippe, ihr Mann hatte ihr den Kopf ins Gesicht gerammt.

Wie so häufig in den vergangenen fünf Jahren war Emrullah C. auch an diesem Abend ausgerastet. Er versetzte seiner Frau einen Kopfstoß – so heftig, dass ihre Lippe aufplatzte. Dann nahm er eine Zeitung und las seiner Frau die Geschichte eines grausamen Familiendramas vor. Ein Türke hatte in Dachau seine Frau, seinen kleinen Sohn und dann sich selbst erstochen (tz berichtete). „Das kann dir auch passieren“, drohte der Mechaniker der Mutter seiner drei Kinder.

Der Polizei erzählte die Türkin noch von weiteren Gewalttaten ihres Mannes. Erst zwei Tage zuvor habe er ihr im Schlaf Universalverdünner in den Mund geschüttet. Auch die achtjährige Tochter habe Emrullah C. verletzt, erzählte die Frau. Er habe das Kind am Hals gepackt und in die Backe gebissen.

Die Polizisten sprachen dem Türken daraufhin ein Kontaktverbot bis zum heutigen Freitag aus. Die 32-jährige Mutter hat inzwischen nach eigenen Angaben ein gerichtliches Kontakverbot per einstweiliger Anordnung erwirkt. jam.

Quelle: tz

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