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Er streitet alles ab

Hundertfacher Missbrauch? Vater vor Gericht

München - Ein 44-jähriger Vater steht wegen Missbrauchs und Vergewaltigung seiner Tochter in mehreren hundert Fällen vor Gericht. Der Mann ist sich jedoch keiner Schuld bewusst.

Ein Vater hat vor dem Landgericht München den Missbrauch und die wiederholte Vergewaltigung seiner Tochter abgestritten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 44-Jährigen mehrere hundert Fälle des Missbrauchs seit dem elftem Lebensjahr des Kindes vor sowie Vergewaltigungen nach dessen 14. Geburtstag. Den heute 19-jährigen Sohn soll der Mann regelmäßig misshandelt haben. Der Angeklagte sagte am Mittwoch, er habe bei der damals 13 Jahre alten Tochter lediglich mit dem Finger geprüft, ob das Mädchen noch Jungfrau sei. Das sei in seiner Heimat Kosovo normal.

Seine Tochter sei mit blauen Flecken und „ganz verändert“ aus dem Schullandheim zurückgekommen. Da habe er eine Vergewaltigung vermutet und mit der Tochter einen Frauenarzt aufsuchen wollen. Seine Tochter habe das abgelehnt. Das habe sich zweimal wiederholt, als er die nun 14-Jährige beim Küssen mit einem Jungen erwischt habe.

„Würden Sie diese Geschichte selber glauben?“ fragte der Vorsitzende Richter den Mann. „Ja“, erwiderte der Angeklagte. Er habe seine Tochter schützen wollen. Weitere Vorfälle habe es nicht gegeben. Die inzwischen 20-jährige Tochter und Nebenklägerin hat ihren Vater zwei Jahre nach dem Auszug aus dem Elternhaus angezeigt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolfoto)

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