Verdi kämpft für Zulage

200 Euro: Warum nicht auch für Kinderpflegerinnen?

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Der oberste Dienstherr: Dieter Reiter.

München - Die Gewerkschaft Verdi setzt sich dafür ein, dass auch Kinderpflegerinnen in den städtischen Kitas eine Arbeitsmarkt-Zulage in Höhe von 200 Euro monatlich bekommen.

Die Erzieherinnen erhalten diesen Bonus bereits seit Herbst 2014. Verdi sieht die Kinderpflegerinnen nun benachteiligt. Die Argumentation der Stadt, Kinderpflegerin sei kein Mangelberuf, greife nicht. Münchens Verdi-Chef Heinrich Birner fragt: „Wer macht denn die Arbeit, wenn die Erzieherinnen fehlen? Die Kinderpflegerinnen! Ohne sie würde der Personalmangel in Kinderbetreuungseinrichtungen zu noch viel größeren Problemen führen, als das jetzt schon der Fall ist.“

Hintergrund: Weil die Stadt händeringend nach Erzieherinnen sucht – und die Bezahlung ernüchternd ist –, gibt’s die Zulage. Trotzdem fehlen allein in den städtischen Häusern 250 Erzieherinnen.

Der oberste Dienstherr, OB Dieter Reiter (56, SPD), lobt die Kinderpflegerinnen für „ihr überragendes Engagement“, bleibt aber dabei: Deren Bezahlung sei Sache von Gewerkschaften und Arbeitgeberverband: „Ich würde mich freuen, wenn sie sich auf einen Abschluss einigen, der dazu führt, dass sich das engagierte städtische Personal das Leben in München auch weiter leisten kann.“

tz

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