Verfolgungsjagd durch Haidhausen

München - Eine wilde Verfolgungsjagd durch Haidhausen hat sich ein BMW-Fahrer in der Nacht mit der Polizei geliefert. Der 23-Jährige hat nicht mal einen Führerschein.

Am Donnerstag egen 2.20 Uhr wollte eine uniformierte Streife der Verkehrspolizei München einen Pkw mit österreichischer Zulassung zur Durchführung einer Verkehrskontrolle anhalten.

Der mit vier Personen besetzte BMW erhöhte daraufhin seine Geschwindigkeit. In der Rosenheimer Straße flüchtete das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit auf den Gegenverkehrfahrstreifen in Richtung Autobahn. Glücklicherweise war auf dem Fahrstreifen zu dieser Zeit kein Verkehr.

Der Fahrzeugführer, ein 20-jähriger österreichischer Maurer, missachtete das Rotlicht an Ampeln und kollidierte dann auf Höhe der St.-Martin-Straße mit der Bordsteinkante. Durch die Kollision wurde das Fahrzeug hinten rechts an der Radaufhängung beschädigt und blieb liegen. Keiner der Fahrzeuginsassen wurde verletzt.

Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer des BMW keine Fahrerlaubnis besaß. Zudem war der Pkw nicht zugelassen und nicht versichert. Die österreichischen Kennzeichen wurden sichergestellt. Deren Herkunft wird noch ermittelt. Das Fahrzeug gehört dem Beifahrer, einem 23-jährigen bosnischen Kellner mit Wohnsitz in Salzburg.

Bei einem weiteren Mitfahrer, einem 15-jährigen Serben konnte außerdem noch ein Joint sichergestellt werden. Die Personen wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie wird ein Strafverfahren eingeleitet. Gegen Bezahlung einer Sicherheitsleistung konnten sie ihren Weg nach Österreich fortsetzen.

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