Neues Heim für Hugo

Verkauft! Polizeipferd darf auf die Weide

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Polizeipferd Hugo hat ein neues Zuhause. Darüber freut sich der Leiter der Reiterstaffel, Andreas Freundorfer.

München - Hugo, das Polizeipferd, das nicht stillstehen kann, hat ein neues Zuhause. Seine Besitzer kommen aus Bayern, mehr wollte die Münchner Polizei am Donnerstag aber nicht verraten.

Statt wie bisher Streifendienst in der Innenstadt zu leisten, darf der sechsjährige Wallach nun nach Herzenslust auf der Weide springen. Denn: „Für polizeibedingte Aufgaben, etwa längeres Stehen bei Einsätzen, ist Hugo einfach nicht gemacht“, sagt Polizeisprecher Sven Müller (tz berichtete). Sonst sei er aber völlig gesund.

Die neuen Besitzer können sich freuen: Hugo ist ein leistungsstarkes Sportpferd, das bei der Polizei eine tolle Ausbildung genossen hat. Die Reiterstaffel kaufte ihn für 7000 Euro, zum gleichen Preis dürfte er jetzt wieder abgegeben worden sein. Denn während der Ausbildung stellte sich heraus, dass Hugo eine entscheidende Schwäche hat: Es fällt ihm schwer, für längere Zeit still stehen zu bleiben – eine Tugend, die ein Polizeipferd im Einsatz (zum Beispiel bei großen Demos) zwingend mitbringen muss.

Per Facebook hatte die Münchner Polizei Hugo zum Kauf angeboten. Tausende Pferdefreunde aus ganz Deutschland interessierten sich daraufhin für das Polizeipferd, das nicht Ruhe geben kann. Fast 200 000 (!) Leser haben seitdem die Seite besucht. Es gab 1077 Likes und 260 mehr oder minder ernstzunehmende Kommentare. Übrigens: Kein anderer Beitrag der Facebook-Seite der Münchner Polizei hat annähernd so viel Resonanz gefunden.

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