"München ist bunt" gegen Rechts

Verkehrs-Kollaps wegen Groß-Demo

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"München ist bunt" kämpft gegen die Bewegung "Pro Deutschland".

München - Am besten lässt man das Auto für Fahrten in die Innenstadt am Samstag einfach stehen: In der Innenstadt kommt es zu einer Groß-Demonstration.

Rings um das Schlachthofviertel, den Goetheplatz, die Lindwurmstraße und das Sendlinger Tor wird es heute wieder eng. Der Grund ist die Demo „München ist bunt“, zu der sich alle Parteien zu einem großen Bündnis zusammengetan haben. Auslöser ist eine angemeldete Demo der rechtspopulistischen Bewegung „Pro Deutschland“, die mit rund 50 Teilnehmern gegen den Bau einer weiteren Moschee in München protestiert. Das will und kann das Bündnis nicht unwidersprochen hinnehmen. Die Gegendemonstranten rechnen mit mindestens 1000 Teilnehmern aus allen Parteien wie CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke und Rosa Liste. Auch Weihbischof Engelbert Siebler, die evangelische Kirche, die Isarelitische Kultusgemeinde, der Imam von Penzberg, Benjamin Idriz, Gewerkschaften und der Kulturverein Feierwerk schließen sich an.

Ab 11 Uhr treffen sich die Pro-Deutschland-Demonstranten in der Tumblinger Straße, um dann ab etwa 13 Uhr Richtung Sendlinger Tor zu ziehen. Am Goetheplatz jedoch werden sie bereits vom Bündnis erwartet.

Die Polizei begleitet die Demonstration mit rund 1000 Beamten. Bis etwa 17 Uhr muss auf der Lindwurmstraße und auch am Sendlinger Tor mit massiven Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. Auch die Tram wird voraussichtlich kurzfristig gestoppt. Die Polizei bittet darum, die Parkverbote unbedingt zu beachten, da andernfalls rigoros abgeschleppt wird.

D. Plange

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