Verkehrspolizei stoppt illegalen Linienverkehr

München - Durch einen Hinweis der Regierung von Oberbayern wurde die Münchner Verkehrspolizei auf einen Fahrer aufmerksam, der regelmäßig Fahrten über verschiedene Internetportale als Mitfahrgelegenheit anbot.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass ein 41-jähriger Iraker einen ungenehmigten Linienverkehr zwischen Köln und München durchführte. Zu diesem Zweck unterhielt er einen Großraum-Pkw und mietete Kleinbusse bei Autovermietungen an. Täglich inserierte er im Internet für einen Fahrpreis von 30 Euro Fahrten von Wuppertal (09.00 Uhr), Bonn, Düsseldorf und Köln nach München. Die Rückfahrten aus München fanden planmäßig um 16.30 Uhr statt. Der irakische Fahrer wurde bereits drei Mal von der Münchner Verkehrspolizei angehalten.

Zuletzt wurde er am Mittwoch, 21. September, gegen 16.30 Uhr, am Münchner Hauptbahnhof kontrolliert. Im Fahrzeug saßen bereits sechs Mitfahrer, die jeweils 30 Euro für die Strecke nach Köln bezahlen sollten. Die Beamten der Münchner Verkehrspolizei ließen die Fahrgäste aussteigen und konnten so eine Weiterfahrt unterbinden. Der uneinsichtige Iraker muss nun mit einem Bußgeld rechnen. Aufgrund des ambitionierten Fahrplans ist davon auszugehen, dass er häufig übermüdet fuhr. Außerdem wurde die zuständige Arbeitsagentur von der Beschäftigung informiert, da der Verdacht besteht, dass der Iraker ohne Genehmigung arbeitete.

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