Verliert München den Handball-Supercup?

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Der Kieler Rene Toft Hansen (vorne) im Wurf gegen Steffen Weinholf von Flensburg-Handewitt

München - Der siebte Handball-Supercup in München könnte der vorerst letzte in der bayerischen Landeshauptstadt gewesen sein. Die Atmosphäre kam gut an, sorgte aber auch für eine Sauna-Bemerkung.

Der Vertrag mit München als Ort der traditionellen Saison-Ouvertüre lief mit der Begegnung zwischen dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt (29:26) am Dienstagabend aus. Ob er verlängert wird, ist fraglich. „Die Veranstaltung ist sehr beliebt und sehr begehrt, es gibt einige Interessenten. Wir werden in aller Ruhe überprüfen, ob wir in München bleiben oder woanders hingehen“, sagte Frank Bohmann, der Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL).

Der von baulichen Mängeln kurzfristig erzwungene Umzug von der Olympiahalle ins Eissportzentrum, der die HBL mindestens 80.000 Euro an Einnahmen gekostet haben dürfte, wird sich wohl nicht negativ auf die Analyse auswerten. „Uns wäre die Olympiahalle lieber gewesen, aber das hier hatte einen gewissen Retro-Charme“, sagte Bohmann über die mit 6149 Zuschauern ausverkaufte Halle.

Spieler und Verantwortliche lobten die Atmosphäre in der Heimstätte von DEL-Klub EHC München - trotz der großen Hitze in der Halle. „Ich habe auf den Aufguss gewartet, der sonst in der Sauna alle Stunde kommt“, sagte der Kieler Nationalspieler Dominik Klein: „Aber das war eine besondere Atmosphäre, sehr eng, viele standen. Ich war positiv überrascht, wir müssten hier öfter Handball haben.“

sid

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