Mysteriöser Tod im Wald: Leiche entdeckt

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Großes Foto: Polizisten suchten den Rentner - Kleines Foto: Karl R. (81) aus Milbertshofen

München/Ismaning - Waldarbeiter sind in Ismaning auf eine stark verweste Leiche gestoßen. Inzwischen ist seine Identität geklärt: Es ist Karl R. (81), der im August verschwunden war. Sein Tod ist mysteriös.

Es war am Montag, als Waldarbeiter bei Ismaning auf eine stark verweste Leiche stießen. Sie lag in einem dichten Gebüsch abseits von Trampelpfaden. Die Identität konnte von der Mordkommission schnell geklärt werden: Karl R., 81 Jahre alt aus Milbertshofen, alleinstehend, spurlos verschwunden am 19. August 2011.

Die vom Institut für Rechtsmedizin durchgeführte Obduktion lieferte keine Todesursache. „Es ergaben sich aber keine Hinweise auf ein Fremdverschulden“, sagt Polizeisprecherin Sabine Mandlmeier.

Der mysteriöse Tod des Münchner Rentners – bleibt er für immer ungeklärt? Sicher dürfte sein, dass Karl R. am Tag seines Verschwinden gestorben ist. Er hatte an jenem Freitag wie so oft seine Wohnung in Milbertshofen verlassen und war mit seinem Motorroller Richtung Ismaning gefahren. Auf einem Waldparkplatz bei der Isarbrücke stellte er sein Gefährt ab, wo es gut einen Monat später gefunden wurde.

Die Örtlichkeit in Ismaning an der Fähre gilt seit vielen Jahren als Treffpunkt für Homosexuelle. Die Ermittlungen der Polizei ergaben zudem, dass sich der 81-Jährige hier seit mehreren Jahren aufhielt. Eine groß angelegte Suche mit einer Polizeihundertschaft blieb ohne Ergebnis.

Möglicherweise hat Karl R. eine Herzattacke erlitten. Der Tag seines Verschwindens war heiß, das Thermometer zeigte 30 Grad.

tz

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