Matthias Münz darf nicht nach Rimini

Eismacher verpasst Eis-WM-Teilnahme mit Wiesn-Kreation

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Matthias Münz.

Berlin - Drei Tage lang kämpfte Matthias Münz auf dem Berliner Alexanderplatz um die Qualifikation für die Speiseeis-Weltmeisterschaft World’s Best Gelato - vergeblich.

Mit seiner Oktoberfest-Kreation aus Augustiner Bier und gebrannten Mandeln wollte Münchens Verrückter Eismacher seine 15 Konkurrenten abhängen. In Sachen Kreativität dürfte er mit seinem Eis auf jeden Fall Pluspunkte gesammelt haben. Aber für die WM hat er sich nicht qualifiziert.

Die Eisdiele „Venezia“ aus Kempten (Allgäu) hat hingegen den Einzug ins Finale der „Eis-Weltmeisterschaft“ im italienischen Rimini geschafft. Die bayerischen Eismacher qualifizierten sich mit ihrer Eissorte „Gewürze des Orients“ für die WM-Teilnahme. Zusammen mit einer Eisdiele aus dem rheinland-pfälzischen Birkenfeld und einer aus dem niedersächsischen Borkum geht die Kemptener Eisdiele vom 5. bis 7. September bei der Gelato World Tour in Italien ins Rennen.

Insgesamt hatten 16 Eismacher am Berliner Alexanderplatz drei Tage lang ihre Kunst vorgeführt. Sie stellten 6000 Kilo Eis her. Die Veranstalter zählten bei dem Spektakel bis zum Sonntagnachmittag 95 000 Besucher. Die Top 3 wurden von einer Jury aus Fachleuten und Besuchern gekürt.

tz/dpa

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