Verschätzt: Lkw bleibt in Unterführung stecken

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Steckengeblieben: An einer Unterführung an der Isarthalstraße ist am Donnerstag für einen spanischen Lkw-Fahrer erst einmal Endstation.

München - Ein schlechtes Augenmaß - oder die mangelnde Kenntnis über die Höhe einer Unterführung - hat einen Lkw-Fahrer in München in eine denkbar ungünstige Situation gebracht:

Die Höhe seines Sattelzuges unterschätzt, oder die lichte Weite der Unterführung überschätzt, hat am Donnerstag in den Abendstunden ein spanischer Lkw-Fahrer. Er war mit seinem Gefährt vom Roecklplatz kommend in Richtung Großmarkthalle unterwegs, als ihm in der Isartalstraße das folgenschwere Missgeschick ereilte.

Das Fahrzeug rammte mit dem Kofferaufbau des Anhängers die Bahnunterführung und steckte ca. 3 Meter tief in der Brückenkonstruktion fest.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr verringerten die Höhe des Aufliegers, indem sie Luft aus den Reifen ließen. Erst dann konnte der verkeilte Lastzug rückwärts aus dem Bauwerk rangiert werden. Der Fahrer blieb unverletzt. Während des Berufsverkehrs kam es im Bereich der Isartal-, der Schäftlarn- und der Lagerhausstraße für die Dauer der Bergungsarbeiten zu erheblichen Behinderungen.

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