Polizei schnappt sich den Täter

Versuchte Vergewaltigung: Frau flieht in Bordell

München - Eine 37-jährige Frau ist am Samstag auf dem Weg zu ihrer Arbeit beinahe vergewaltigt worden. Das Opfer konnte sich aber zur Wehr setzen und dafür sorgen, dass der Täter von der Polizei geschnappt wurde.

Am Samstagmorgen gegen 06.05 Uhr war eine 37-Jährige von der U-Bahnhaltestelle Olympiaeinkaufszentrum zu ihrem Arbeitsplatz in Moosach unterwegs. Kurz bevor sie diesen erreicht hatte, bemerkte sie, dass sie von einem unbekannten Mann verfolgt wird, woraufhin sie schnell zu laufen begann. Der Mann holte sie ein und warf sie auf einem Schotterparkplatz neben der Triebstraße zu Boden. Sie kam auf dem Bauch zum Liegen, wurde dann aber von dem Täter auf den Rücken gedreht. Aufgrund der massiven Gegenwehr und der Hilfeschreie der 37-Jährigen ließ der Mann von ihr ab, worauf sie in ein nur wenige Meter entferntes Bordell flüchtete und die Polizei verständigte.

Nach Eintreffen der Polizeibeamten der Polizeiinspektion 44 (Moosach) klingelte der stark alkoholisierte Täter unvermutet an der Tür des Bordells. Die 37-jährige Frau erkannte in dem Mann sofort ihren Peiniger. Der Täter, ein 28-jähriger Iraker, konnte daraufhin vorläufig festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt werden. Gegen ihn erging Haftbefehl.

Die 37-Jährige wurde durch das Zubodenwerfen leicht an Knien und Rücken verletzt.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

auch interessant

Meistgelesen

20 Jugendliche attackieren Männer am Flaucher mit Messer
20 Jugendliche attackieren Männer am Flaucher mit Messer
Großeinsatz in Flüchtlingsunterkunft am OEZ
Großeinsatz in Flüchtlingsunterkunft am OEZ
Stadt vs. Region: Wo sich das Landleben noch lohnt
Stadt vs. Region: Wo sich das Landleben noch lohnt

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion