Täter legt umfassendes Geständnis ab

Versuchter Mord wegen Biesel-Rempler: ER stach mit Glasflasche zu

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Alessandro D. (19) vor Gericht.

München - Es war eine Tat voller Hass. Erst zerbrach Alessandro D. (19) eine Bierflasche, dann verfolgte er sein Opfer – und stach ihm den scharfen Flaschenrand in den Hals.

Blutüberströmt fiel Manuel B. (16, Name geändert) danach zu Boden. Und alles nur, weil er am 13. Mai im Englischen Garten über eine Wurzel gestolpert war – und Alessandro D. aus Versehen beim Bieseln angerempelt hatte!

Die Staatsanwaltschaft wertete die Flaschen-Attacke als versuchten Mord. Denn der scharfe Flaschenhals hatte Manuel B. nur knapp neben der Halsschlagader verletzt. Ihm blieb eine vier Zentimeter lange Narbe hinter dem Ohr zurück.

Dienstag ging der Fall vor Gericht, wo Alessandro D. ein umfassendes Geständnis abgelegt hat. Er bestreitet aber, auch mit einer zweiten Flasche zugestochen zu haben. Als es zu der Rangelei in der Triftstraße kam, habe er die Flasche weggeworfen, um den Schüler zu packen und wegzustoßen, beteuerte D. „Dann habe ich mit der Faust nach ihm geschlagen.“ Vorher sei er selbst an der Lippe verletzt worden.

Passanten hörten die Schreie und riefen die Polizei. Grund für den Angriff: Drogen-Probleme, die D. in der Haft in den Griff bekam. Heute sagt das Opfer gegen ihn aus!

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